040 - 388422 040 - 388422
Yachtcharter ab Irland

Yachtcharter Irland - Die grüne Insel

Atlantische Dünung, faszinierende Klippen, Strom und Tidenhub verlangen einige seglerische Erfahrung

Die irische Süd- und Südwestküste mit ihren Felsformationen sowie Strömungen und Tidenhub ist ein Revier für Segler mit Erfahrung und Lust auf anspruchsvolles Segeln.

Beeindruckende Landschaft, mildes Klima und die berühmte irische Gastfreundschaft und Gelassenheit

Ein mildes Klima, grüne Landschaft, kleine urige Häfen, gemütliche Pubs, freundliche Menschen und hervorragender frischer Fisch und Meeresfrüchte erfreuen das Seglerherz.

Ihr Yachtchartertörn an der irischen Süd- und Südwestküste

Im Südosten der irischen Insel liegt eine gut organisierte Charterbasis im historischen Kinsale, keine zwanzig Kilometer vom Flughafen Cork entfernt. Das Segelrevier in Irland zieht sich um die Südspitze Irlands herum, vorbei am berühmten Fastnet Rock und den Skellig Islands bis zur zerklüfteten Dingle Halbinsel.

Fragt man die einheimischen Iren nach den Wetter in ihrer Region, wird man zu hören bekommen, dass die Temperaturen, Wind und Sonnenschein durch das Einzugsgebiet des Golfstromes erstaunlich angenehm sind. Wir sind der Ansicht, dass Sie dies selbst herausfinden und sich eine eigene Meinung darüber bilden sollten. Sicher sollte jedoch das Wetter nicht den Hauptgrund für Ihren Segelurlaub in Irland darstellen.

Die Anziehungskraft der Region liegt vielmehr in ihrer wilden, ursprünglichen Natur, den felsigen Küsten und den kleinen, gemütlichen Hafenstädtchen. Navigatorisch etwas anspruchsvoller, bietet sie dem passionierten Segler vielfältige Eindrücke. Dazu mag vielleicht auch einmal die Begegnung mit Walen und Delfinen gehören.  Südirland wird von 24 verschiedene Wal- und Delfinarten besucht. Im Gegensatz zu vielen anderen Segelrevieren gibt es kaum Marinas und meist gehen Sie in kleinen Häfen oder Buchten vor Anker. Beeindruckend sind die tief in die Küstenlinie einschneidenden Fjorde. Sie sorgen für perfekt vor der Atlantikdünung geschützte Ankerbuchten. Die Landschaft strahlt etwas Mystisches aus. Besonders angenehm macht sich bemerkbar, dass die Gegend von Touristenströmen verschont geblieben ist. Ideal für Segler, die Ruhe und den eigenen Dialog mit der Natur suchen.

Die Herzlichkeit und unkomplizierte Freundlichkeit der Iren stellt sicher einen weiteren, guten Grund für einen Segeltörn an der Insel dar. Natürlich gehört daher in diesem Zusammenhang auch der Besuch in einem der zahlreichen Pubs mit Lifemusik zu einem Irlandbesuch. Kulinarisch werden sie sicher überrascht sein von der Qualität der irischen Küche und vom frischen Fisch und den Meeresfrüchten, die überall in den Restaurants angeboten werden.

Viele nützliche Informationen für die Anfahrten zu den Häfen, den Häfen selbst und Ankerplätzen finden Sie auch auf der Webseite: www.visitmyharbour.com/harbours/east-and-south-of-ireland.

Segelyacht im ruhigen Ankerplatz
Karte
Länderinfos
Yachtcharter-Stützpunkte

Die Yachtcharterbasis befindet sich im historischen Fischerstädtchen Kinsale an der Südwestküste Irlands in der Nähe des Flughafens Cork.

Qualifikationsnachweis

Für eine Bareboat Charter in Irland benötigen Sie ein RYA Yachtmaster Coastal Certificate of Competence oder eine entsprechend gleichwertige deutsche Lizenz, also mindestens den Sportküstenschifferschein (SKS). Auch der Erfahrungsnachweis als Skipper (mindestens vier Jahre) auf einem ähnlichen Yachttyp wird anerkannt. Ferner sollte  mindestens ein weiteres  Crew-Mitglied an Bord ein kompetenter Segler sein. Eine VHF- Lizenz ist nicht obligatorisch, aber wünschenswert.

Anreiseinfos

Den Yachtcharterstützpunkt in Kinsale erreichen Sie mit dem Flugzeug über den Flughafen von Cork. Cork wird ab Deutschland von den Fluggesellschaften Aer Lingus, British Airways, Lufthansa, Flybe und Ryanair angeflogen. Es gibt nur wenige Direktflüge ab Deutschland. Meist muss man in Amsterdam oder London umsteigen. Die Flugzeit zum Beispiel für einen Direktflug mit Aer Lingus von München nach Cork beträgt circa 2 Stunden und 10 Minuten. Vom Flughafen Cork bis zur Charterbasis in Kinsale sind es ungefähr 20 Kilometer und ein Taxi braucht etwa 30 Minuten.Eine weitere Anreisemöglichkeit ist ein Flug nach Dublin und von da aus weiter mit dem Zug. Vom Bahnhof in Dublin gibt es regelmässige Zugverbindungen nach Cork. Die Zugfahrt dauern zwischen 2 ½ bis 3 Stunden.Falls Sie vor oder nach Ihrem Segeltörn noch eine Irland-Rundfahrt mit dem Auto planen, so existieren Fährverbindungen von Frankreich ab Roscoff nach Cork, Roscoff und Cherbourg nach Dublin oder Rosslare. Mit dem Auto von Dublin nach Kinsale sind es dann 285 Kilometer und von Rosslare nach Kinsale 220 Kilometer. Weitere Fährverbindungen gibt es von Großbritannien mit den Häfen Fishguard oder Holyhead nach Rosslare und Dublin.

Einreiseinfos

Die Republik Irland ist Mitglied der Europäischen Union. Für deutsche Staatsbürger reicht ein gültiger Personalausweis zur Einreise. Die Anforderungen einiger Flug- und Fährlinien verlangen darüberhinaus weitere Ausweispapiere. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Buchung danach.

Allgemeines

Erste Zeichen menschlicher Bewohner finden sich mit Hünengräbern bereits aus der Zeit um 3.000 vor Christus. Ungefähr 300 nach Christus ließen sich die Kelten in Irland nieder und bereits hundert Jahre später begann der Heilige Patrick mit der Christianisierung der Bevölkerung. Die heutige Republik Irland umfasst ein Gebiet von etwas mehr als 70.000 Quadratkilometern, das entspricht etwa der Größe Bayerns. Der Staat mit Dublin als Hauptstadt hat heute ungefähr 4.5 Millionen Einwohner und ist eine parlamentarische Demokratie. An der Spitze steht ein auf sieben Jahre gewählter Staatspräsident, der hauptsächlich repräsentative Aufgaben wahrnimmt. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, dem Unterhaus und dem Senat. Regierungschef ist der Premierminister. Die Landessprachen sind Irisch (Gälisch), das aber nur circa drei Prozent der Bevölkerung spricht, und Englisch. Ein Großteil der Bevölkerung ist römisch-katholisch, etwa 84 Prozent. Drei Prozent sind Anglikaner und gehören der Church of Ireland an. Der irische Nationalfeiertag ist der St. Patrick's Day, der am 17. März jeden Jahres gefeiert wird.

Die Republik Irland ist Mitglied der Europäischen Union und die Landeswährung ist der Euro. Alle gängigen Bank- und Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert und auch Bankautomaten sind in den meisten Orten vorhanden.

Die Landestelefonvorwahl für Irland ist +353 und Mobiltelefone funktionieren fast überall. Es gibt viele Internet-Cafés und auch Wlan ist weit verbreitet. Die Zeitzone ist UTC mit einer Sommerzeit von April bis Oktober.

Die Iren sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und Gemütlichkeit. Allerorts findet man kuschelige Pubs, in denen nicht nur kräftig getrunken und sich unterhalten wird, sondern auch häufig irische Livemusik gespielt wird. Auch das kulinarische Angebot hat sich auf der Insel in den letzten Jahren sehr verbessert. Besonders frisch angelandeter Fisch und Meeresfrüchte findet sich auf den Speisekarten. Die irische Küche ist ursprünglich eine etwas eher ärmliche Landküche. Das hat sich aber gewandelt. Insbesondere steht das irische Frühstück dem englischen in keiner Weise nach: Neben Eiern in Form von Rührei, Spiegeleiern oder pochierten Eiern reicht man Bacon, Würstchen, Räucherheringe (kippers), Bohnen in Tomatensauce, Black Pudding (eine Art Blutwurst mit Hafer) und Kartoffelplätzchen. Gern wird Toast dazu gegessen oder Farmhouse Soda Bread, das ohne Sauerteig gebacken wird. Ein Snack ist Potato Boxty, Kartoffelpuffer mit Salat. Seafood Chowder ist eine reichhaltige, sämige Fischsuppe.  Als Hauptgericht wird häufig Rind- oder Lammfleisch serviert oder der landestypische Eintopf Irish Stew. Dieses wird mit Lammfleisch, Kartoffeln und Zwiebeln gekocht umd mit Salz, Pfeffer, Nelken, Kümmel und Lorbeerblättern gewürzt. Auch diverse Pasteten erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit, beispielsweise die Steak and Guiness Pie. In den Küstenorten bekommt man fast immer irische Austern, Mies-, Herz- und Jakobsmuscheln, Krebse, Lachs und Hummer serviert.

Als Dessert reicht man süßen Soda Bread Pudding mit Sahne und Karamellsauce, Blueberry Scones, Irish Lemon Pudding, Guiness Cake und Irish Brambeck, einen Kuchen mit in Whiskey und kaltem Tee getränkten Früchten.

Auch dem Alkohol sind die Iren nicht abgeneigt, ein Pint Guiness, Murphy's, Kilkenny oder Beamish geht immer gut runter. In der Kinsale Region ist Murphy's besonders beliebt. Gern wird auch irischer Whiskey getrunken, der im Geschmack zwar kräftig ist, aber nicht rauchig wie die schottische Variante.

Irland mit einer Küstenlinie von rund 5.600 Kilometern hat eine lange seemännische Tradition. Der erste Yachtclub der Welt, der Royal Cork Yacht Club, wurde bereits im Jahre 1720 in Cork gegründet. Als Segler sind Sie in Irland gern gesehen.

Segelbedingungen
Klima

Das irische Klima ist mild, recht feucht und wird weitgehend vom warmen Golfstrom und atlantischen Tiefausläufern beeinflusst. In der Vorsaison von Mai bis Juni kann das Wetter sehr wechselhaft sein, wobei es im Juni schon die ersten Schönwettertage geben kann. Abends und nachts ist es aber oft noch recht kühl. Die Monate mit dem statistisch stabilsten Wetter sind der Juli und der August, wo die durchschnittliche Tagestemperatur bei 20° Celsius liegt. Es wurden in diesen Zeiten aber auch schon Temperarturen von 28° bis 29° Grad Celsius gemessen. Auch der September bietet meist noch schöne, warme und sonnige Tage, abends kann es aber schon empfindlich kalt werden. Regenschauer können das ganze Jahr über auftreten. Tägliche Wetterwechsel zwischen Schauern und Sonnenschein sind für Irland ganz normal. Zur Sicherheit nehmen Sie regen- und wetterfeste Segelkleidung und mindestens einen warmen, windfesten Pullover mit, egal zu welcher Jahreszeit.

Windbedingungen

Der Wind kommt in den Monaten Mai bis September vorherrschend aus West, kann aber auch auf Südwest oder Süd drehen. Die Windstärke bewegt sich meist um die 4 Bft.

Wassertiefen und Tide

Der Tidenhub ist nicht unerheblich und immer zu beachten. Je nach Mondphase bewegt er sich zwischen 3 bis 4 Metern. Bei Cork sind um die 4.5 Meter üblich. Der Gezeitenstrom liegt bei ca. einem Knoten, bei Springtide verdoppelt sich dieser Wert. Viele Marinas und Ankerplätze sind jedoch auch bei Niedrigwasser ansteuerbar.

Navigatorische Besonderheiten

Durch die atlantischen Tiefdruckgebiete bildet sich häufig eine hohe Dünung, die fast ungebremst an der irischen Westküste aufläuft. Starke Ströme können in der Nähe der Flachs herrschen, und die Strömung ist besonders bei schwierigen Einfahrten zu beachten. Es wird angeraten, bei Landzungen einen Sicherheitsabstand von mindestens 2 bis 3 Seemeilen  zu halten, besonders dann, wenn die Tide gegen den Wind läuft. Bei starkem Wind und auch bei Stromkabbelung und reflektierender Welle rundet man die Kaps mit mindestens 5 Seemeilen Abstand. Enge Passagen sollten Sie nur bei Tageslicht und bei Windstärken bis maximal 4 Bft durchfahren.

Während der Lachsfangsaison von Mai bis Ende Juli bringen die Fischer häufig Netze aus, die bis zu 6 Seemeilen lang sein können und häufig vor den weit vorspringenden Landzungen, Flussmündungen und langen, geraden Küstenstreifen liegen. Ein Ende markiert meist ein Fischereischiff, welches man über Funk anruft, oder, wenn dieses nicht antwortet, fährt man darauf zu, um die genaue Lage des Netzes zu erfahren. Das andere Ende des Netzes ist meist nur mit einer unscheinbaren Boje markiert. Vielfach werden auch nicht lizenzierte Netze ausgelegt, die ebenfalls meist nur mit winzigen Bojen gekennzeichnet sind. Hüten Sie sich davor, zwischen diesen Bojen hindurch zu segeln. 

Seekarten: Sportbootkarten der British Admirality: BASC 5622 Ireland - South Coast, Waterford to Kinsale und BASC 5623 Ireland - South West Coast - Bantry Bay to Kinsale und Imray Sportbootkarte C56 Cork Harbour to Dingle Bay mit einigen Hafenplänen.

Handbuch: Reeds Western Almanach, Adlards Coles, erscheint jährlich neu

Sehenswürdigkeiten
Dublin

Dublin hat viele lohnenswerte Sehenswürdigkeiten. Falls Sie mit dem Flugzeug ankommen und einige Tage in Dublin verbringen wollen, so empfiehlt es sich, ein Ticket für den Hop-on-hop-off-Bus zu kaufen, mit dem Sie die Stadt selbst erobern können und Ihren Vorlieben entsprechend an den sehenswerten Punkten verweilen können. Ein Ticket, das 72 Stunden gültig ist, beinhaltet auch den Airlink-Bus für die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt und zurück. Die wichtigsten Attraktionen beschreiben wir Ihnen hier:

Dublin Castle wurde im 13. Jahrhundert auf einem vorher von den Wikingern besiedeltem Platz erbaut. Es diente als Fort, Gefängnis und Sitz der britischen Verwaltung in Irland und wurde in den letzten 400 Jahren mehrfach wieder aufgebaut und renoviert. Heute wird es für Staatsempfänge und Staatsakte genutzt. Besucher können die State Apartments, das unterirdische Gewölbe (Undercroft), die Kirche Chapel Royal, das Heritage Center und ein Café-Restaurant besuchen. www.dublincastle.ie

Die St. Patrick's Cathedral ist die größte Kirche Irlands. Sie wurde im Jahre 1191 durch den Erzbischof Comyn gegründet. www.stpatrickscathedral.ie

Das Kilmainham Goal Museum befindet sich in dem Gefängnis, das 1796 eröffnet worden war und welches 1924 seine Tore schloss. Es symbolisiert den Widerstand der Iren gegen die Engländer und ist ein Denkmal des irischen Nationalbewusstseins. Viele irische Revolutionäre waren hier inhaftiert und einige fanden hier ihren Tod durch Hinrichtung. Aber auch normale Verbrecher, wie Diebe und Mörder, wurden hier eingeschlossen. Teilweise wurden sie von hier in die Strafkolonie nach Australien verfrachtet. Ein Großteil der Exponate in diesem beeindruckenden Gebäude stammt aus der Zeit der Irischen Revolution von 1916 bis 1923. kilmainhamgaolmuseum.ie

Die National Gallery liegt am Merrin Square und zeigt bedeutende Bilder und Skulpturen von irischen und anderen europäischen Künstlern, insgesamt umfasst die Sammlung ungefähr 15.000 Ausstellungsstücke. www.nationalgallery.ie

Das Trinity College ist das einzige College der Universität Dublin. Seine Hauptattraktion ist die alte Bibliothek, die 1732 errichtet wurde. Hier werden circa 200.000 Manuskripte aufbewahrt, darunter das berühmte Book of Kells, datiert auf das Jahr 800 nach Christus, und auch die älteste Harfe Irlands. Sehr spektakulär ist auch der Long Room mit seiner Länge von 65 Metern, in dem die wertvollsten Buchexemplare archiviert sind. www.tcd.ie/visitors

Das National Museum of Archaeology and History in der Kildare Street zeigt Exponate aus der Zeit von 2.000 vor Christus bis in die Gegenwart. www.museum.ie

Das Guinness Storehouse vermittelt Ihnen auf sieben Etagen die 250-jährige Geschichte der Guinness Brauerei und den Herstellungsprozess dieses dunklen, süffigen Bieres. Ganz oben in der siebten Etage genießen Sie in der Gravity Bar Ihr Pint und haben einen hervorragenden Panoramablick auf ganz Dublin. Das Storehouse ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Es empfiehlt sich aber, Tickets über das Internet vorab zu bestellen, da es eine beliebte Attraktion ist.  www.guiness-storehouse.com/de

Für Whisky-Liebhaber empfiehlt sich auch ein Besuch der Jameson Irish Whiskey Destillerie. Hier werden Sie mit der Produktion des irischen Whiskeys vertraut gemacht, der im Gegensatz zu den meisten schottischen Whiskys dreifach destilliert wird. www.jamesonwhiskey.com/de

Der Stadtteil Temple Bar ist das kulturelle und Vergnügungsviertel von Dublin. Kleine, enge Kopfsteinpflasterstraßen mit gemütlichen Pubs, Bistros, Restaurants, Nachtklubs, Theatern und vielen kleinen Geschäften laden zum Bummeln ein. Im Meeting House Square finden Theatervorstellungen und Konzerte statt und immer samstags ein Wochenmarkt mit regionalen und Bioprodukten und etlichen Eßständen. www.meetinghousesquare.ie

Falls Ihnen der Sinn nach einem Spaziergang im Grünen steht, so bieten sich der St. Stephen's Park in der Stadtmitte sowie der Phoenix Park und der Botanische Garten an, welcher circa drei Kilometer vom Stadtzentrum liegt. Bei schlechtem Wetter bieten Ihnen hier das Palm House, das Cactus und das Orchid House Unterschlupf. www.dublin.de

Cork

Die Stadt Cork ist nach Dublin die zweitgrößte Stadt der Republik Irland und sie wurde wahrscheinlich bereits um 600 nach Christus vom Heiligen Finnbar mit der Errichtung eines Klosters auf einer Flussinsel gegründet. Die historische Altstadt liegt direkt am River Lee.

In der Altstadt befindet sich die Markthalle Old English Market/City Market, die bereits am 1. August 1788 eingeweiht wurde. Sie liegt zwischen der Straße Grand Parade und der Princes Street und ist von Montag bis Samstag geöffnet. Hier finden Sie viele kleine Stände mit regionalen Produkten, Fleisch, Fisch, Käse, Milchprodukte, Backwaren, Obst und Gemüse. www.englishmarket.ie

Die heutige Saint Fin Barre's Cathedral liegt auf dem Grund des vom Heiligen Fin Barre gegründeten Klosters und wurde 1870 eingeweiht. Sie wurde im französisch-neogotischen Stil erbaut und hat wunderschöne farbige Glasfenster. In der Kathedrale finden auch häufig Konzerte statt. www.corkcathedral.webs.com

Das Cork City Goal ist ein imposantes Gebäude. Es dient heute als Museum und Veranstaltungsort, unter anderem auch für Hochzeiten. Hier erfahren Sie viel über das Leben der Inhaftierten im 19. Jahrhundert. www.corkcitygoal.com

Auch in Cork hat die Jameson Whiskey Distillery einen Firmensitz. Er liegt im Stadtteil Midleton. Die historischen Gebäude stammen aus dem Jahre 1794 und wurden seit 1825 zur Destillation, Lagerung und Reifung von Whiskeys genutzt. Sie können verschiedene Touren buchen und unterschiedlich gereifte Whiskeys probieren. Ein Besuch, der nicht nur historisch attraktiven Anlage lohnt sich. www.jamesonwhiskeys.com

Im Biergarten des Franciscan Brew Pub, direkt am River Lee, können Sie diverse hier gebraute Biersorten genießen. Das Pub befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Franziskaner Klosters, dessen Quelle auch heute noch sprudelt. www.franciscanwellbrewery.com

Vom Ort Cobh (ehemals Queenstown genannt), der am Cork Harbour liegt, starteten ab dem 19. Jahrhundert viele Transatlantik-Passagen in die U.S.A. Schifffahrtsgesellschaften wie die White Star Line, Cunard, Holland and America und etliche andere nutzten diesen Hafen als Einschiffungspunkt für ihre Passagiere und das Einladen von Postsendungen. Von hier aus trat auch die legendäre Titanic ihre verhängnisvolle Jungfernfahrt am 11. April 1912 an. Besuchen Sie das Titanic Heritage Centre und erfahren Sie mehr. www.titanicexperiencecobh.ie

Ebenfalls in Cobh befindet sich im Scott's Building, das früher der White Star Line als Fahrscheinbüro diente die Titanic Bar & Grill. Vom White Star Wharf wurden die Passagiere mit den Tendern Ireland und America auf die Titanic transportiert. Von der Titanic Bar haben Sie einen schönen Ausblick auf den Hafen, die auslaufenden Schiffe und vorübersegelnde Yachten. www.titanicbarandgrill.ie

Alle zwei Jahre findet in Cork auch eine hochrangige Regatta statt, die Cork Week. Die Preisverleihungen finden im ältesten Segelclub der Welt statt, dem Royal Cork Yacht Club, der 1720 gegründet worden war. www.corkweek.ie

Kinsale

Auf den Klippen einer Landzunge liegt die Festung Charles Fort. Es wurde 1682 erbaut und diente noch bis 1922 militärischen Zwecken. Es ist ein besonders herausragendes Exemplar von Militärfestungen des 17. Jahrhunderts im fünfzackigen Sternformat. Vor hier oben haben Sie einen guten Blick auf Kinsale und die Bucht. www.heritageireland.ie

Desmond Castle wurde im Jahre 1500 von dem Earl of Desmond erbaut. Es diente in der Vergangenheit unter anderem als Zollhaus, Gefängnis und Munitionslager. Seit 1997 ist hier das International Museum of Wine ansässig. Kinsale war früher ein bedeutender Weinhafen für Irland. Bereits in 1412 wurden 160 Schiffe gelistet, die zwischen Bordeaux und Kinsale segelten.

Glandore

Glandore gilt als eines der hübschesten Dörfer in Irland. In der Nähe befindet sich der prähistorische Drombeg Stone Circle aus dem Jahr 1.000 vor Christus. Beim Marine Hotel im Hafen von Glandore startet ein circa sieben Kilometer langer Rundwanderweg zu diesem Monument. www.glandorevillage.ie/walks

Lough Hyne

Das Lough Hyne wurde erst 1886 von Meeresbiologen entdeckt und ist auch heute noch eines der meist erforschten Studienobjekte dieser Wissenschaftler. Seit 1981 ist es Naturschutzgebiet. Ursprünglich war es ein Süßwassersee, der aber mit dem Ansteigen des Meeresspiegels salzig wurde. Das Meerwasser dringt durch einen engen Kanal ein. Auf einer Insel des Sees sind noch heute die Ruinen des Clohane Castle zu sehen. Ein Wanderpfad führt zum Knockomagh Hill, von dem Sie einen schönen Panoramablick haben.

Yachtcharter Irland: Zauberhafte Ankerbucht Horseshoe Bay
Yachtcharter Irland: Typische Eindrücke - Sherkin Island
Yachtcharter Irland: Natur, Wind und Wetter
Yachtcharter Irland: Yachting an der grünen Insel

Neueste Blog Artikel

Scansailor Jochen Eschenburg verrät Ihnen seine Highlights aus Kuba.

Scansailor Wilhelm Klopp verrät Ihnen seine Highlights im Ionischen Meer.

Trident Marina;51.700916;-8.518280