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Ayers Rock Australien

Yachtcharter Australien

Die Whitsunday Islands im Nordosten Australiens

Die 74 Inseln der Whitsundays versprechen erholsames Segeln in türkisfarbenem Wasser mit kurzen Distanzen, einsamen Ankergründen und exklusiven Marina-Resorts.

Ganz nah am Weltnaturerbe Great Barrier Reef

Erleben Sie auf den Whitsundays, geschützt durch das Great Barrier Reef, eine ebenso farbenprächtige Meeresfauna mit Korallenfischen, Meeresschildkröten und Buckelwalen.

Ihr Segeltörn im Revier Whitsunday Islands

Beide Yachtcharterbasen, die Abell Point Marina und Shute Harbour, liegen auf dem Festland nahe der Stadt Airlie Beach. Airlie Beach ist eine lebhafte, quirlige Stadt. Die Einwohner genießen das Leben und lieben es, dies in der freien Natur und am Strand bei kühlen Getränken und Barbecues zu verbringen. Das Stadtzentrum eignet sich gut zum Shoppen und für die Proviantierung. Samstags findet am Strand ein Markt statt, auf dem Sie Kunsthandwerk, Lebensmittel, Obst und frischen Fisch kaufen können. Jedoch empfiehlt es sich, Grundnahrungsmittel zur Anlieferung an Ihre Charteryacht über die Charterbasis vor zu bestellen. Die meisten der Whitsunday Inseln sind unbewohnt und eine gute Verproviantieren für das Übernachten in der Einsamkeit ist ratsam. Nur die wenigen Resort-Inseln bieten Ihnen begrenzte Einkaufsmöglichkeiten. Sie haben aber meist eine gute gastronomische Versorgung.

Sie haben die Wahl zwischen den Charterstützpunkten im Shute Harbour und in der Abell Point Marina als Ausgangspunkt für Ihre Charter. Hier beschreiben wir Ihnen einen 7-tägigen Segeltörn ab der Abell Point Marina.

Die australischen Vercharterer legen sehr viel Gewicht auf ein intensives Briefing des Skippers und eines weiteren Crewmitgliedes, da es hier viele Riffe und Naturschutzgebiete mit entsprechenden Regeln und Auflagen gibt. Die Einweisung findet morgens um 9 Uhr an Ihrem ersten Chartertag statt, so dass Sie normalerweise gegen Mittag auslaufen können. Aufgrund dieser frühen Einweisungszeit empfiehlt sich die Anreise bereits für den Vorabend. Wir fragen gern bei Ihrer Buchung Übernachtungsmöglichkeiten auf Ihrer Yacht für den Vorabend an und reservieren diese dann ggfs. für Sie. Die Charterfirma berechnet hierfür einen entsprechenden Betrag, den wir Ihnen gern mitteilen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, ein Hotelzimmer vor Ort zu bestellen. Falls Sie oder Mitglieder Ihrer Crew passionierte Angler sein sollten, so ist das Angeln in speziell ausgewiesenen Zonen erlaubt. Am besten bringen Sie Ihre eigene Angelausrüstung mit oder leihen sich diese vor Ort. Genauere Informationen zum Great Barrier Reef Marine Park und zu den legalen Angelgründen finden Sie hier: www.gbrmpa.gov.au

Palmen vor Hamilton Island

Ihr erster Chartertag beginnt um 9 Uhr mit einer detaillierten Einweisung bezüglich des Charterrevieres und Ihrer Yacht. Um die Mittagszeit hissen Sie dann die Segel und setzen Kurs auf das Nara Inlet auf Hook Island. In dieser fjordähnlichen Bucht gibt es an fünf Stellen die Möglichkeit zu ankern. Die am besten geschützten Ankergründe bei allen Wetterlagen finden Sie am Ende der Bucht. Lassen Sie Ihr Dinghy zu Wasser und gehen Sie an Land. Hier gibt es einen Wanderpfad, der zu Höhlen mit Malereien der Ureinwohner (Aborigines) führt, die hier bereits vor 8.000 Jahren gelebt haben. Heute haben Sie circa 13 Seemeilen zurück gelegt.

Der zweite Tag führt Sie zur Butterfly Bay im Norden von Hook Island. Das sind etwa 11 Seemeilen. Wenn Sie genügend Zeit haben und die Tide stimmt - bei Hochwasser sind große Teile der Landzunge unter Wasser - so lohnt sich auch ein Abstecher zum Langford Reef. Dort können Sie an einer Mooring festmachen und auf der feinsandigen Landzunge spazieren gehen, picknicken und im klarem, türkisfarbenen Wasser schnorcheln. Auch die Butterfly Bay, die nicht nur die Form eines Schmetterlings hat, sondern wo sich tatsächlich im Schatten der Bäume auch häufig Schmetterlinge tummeln, eignet sich sehr gut zum Schnorcheln und Tauchen. Hier können Sie unzählige Fisch- und Korallenarten bestaunen. Achten Sie auf eventuelle Rochen beim Gang durch das Wasser. An einer Mooring liegend genießen Sie bei einem kühlen Drink den Sonnenuntergang und das Abendessen an Bord Ihrer Yacht.

Die Cateran Bay an der Nordseite von Border Island ist das Ziel Ihres dritten Segeltages. Dorthin sind es ungefähr 10 Seemeilen. Auch hier finden Sie wieder ein hervorragendes Bade- und Schnorchel-Revier mit Sandstrand vor. Machen Sie einen kleinen Ausflug und wandern Sie zum höchsten Punkt der Insel, von dem Sie einen wunderbaren Rundumblick auf das Meer und die benachbarten Inseln haben. Bei starken südlichen Winden, überprüfen Sie bitte in regelmäßigen Abständen, ob Ihr Anker hält.

Auch am nächsten Tag segeln Sie wiederum nur eine kurze Distanz von knapp 9 Seemeilen und zwar zum Whitehaven Beach auf Whitsunday Island. Machen Sie auf Ihrem Weg zum Whitehaven Beach einen kurzen Abstecher zum Tongue Point auf dieser Insel. Hier können Sie entweder zum Aussichtspunkt des Hill Inlet wandern, von dem Sie einen phantastischen Blick auf den Whitehaven Beach haben, oder Sie legen sich am Ende der Tongue Point Bucht auf die Lauer und beobachten große Meeresschildkröten, die hier gern zum Seegras fressen kommen. Der Whitehaven Beach ist ein absoluter Höhepunkt Ihres Segeltörns. Der Strand hier ist fast sieben Kilometer lang und aus feinstem, weißem Sand. Ein Rundweg an Land führt durch die Küstenwäldchen mit schönen Farnen und belohnt Sie mit einen Panoramablick auf die Solway Bay.

Marina Shute Harbour östlich von Airlie Beach an der Whitsunday Coast, Queensland, Australien

Vielleicht sehnen Sie sich am fünften Tag wieder nach ein wenig mehr Zivilisation? Dann ist Hamilton Island Ihre nächste Destination. Dies ist ein Schlag von ungefähr 10 Seemeilen. Ihren Liegeplatz sollten sie spätestens einen Tag vorher unbedingt reserviert haben, da die Marina sehr beliebt ist www.hamiltonisland.com.au. Sie bietet alle Annehmlichkeiten einer modernen Marina: einen Supermarkt, eine Bäckerei, ein Postamt, Boutiquen, Banken, Bars, Nachtclubs und etliche Restaurants sowie  Dusch- und Toilettenräume. Auch ein Arzt und eine Apotheke sind vor Ort. Hier können Sie Treibstoff und Frischwasser bunkern und Ihren Müll entsorgen. Wenn Sie mögen, leihen Sie sich einen Elektro-Golfkart und erkunden damit die Insel. Gegen Abend nehmen Sie Ihren Sundowner im Hamilton Island Yacht Club und erfreuen sich am phantastischen Sonnenuntergang. Sie haben Appetit auf exquisite lokale und internationale Spezialitäten, dann buchen Sie einen Tisch im besten Restaurant der Insel dem Bommie Restaurant, das ebenfalls zum Yacht Club gehört.

Allmählich neigt sich Ihr Törn dem Ende zu. Aber heute können Sie noch einmal in unberührter Natur schwelgen. Sie segeln etwa 10 Meilen nach Cid Harbour. So heißen die natürlichen Ankergründe, die westlich von Cid Island und östlich von Whitsunday Island begrenzt werden. Der beste Ankerplatz für die Nacht ist der Sawmill Beach, wo Sie auf 5 bis 8 Meter Tiefe Sand- und Korallenboden vorfinden. Vom Sawmill Beach laufen Sie knapp anderthalb Kilometer durch den üppigen Inselbusch zum Dugong Beach. Mit Glück können Sie hier Seeschildkröten und Dugongs (Seekühe) beobachten. An diesem Strand stehen Tische für ein ausgiebiges Picknick bereit.

Der letzte Segeltag! Sie setzen Kurs zurück auf Airlie Beach und die Abell Point Marina. Wir hoffen, dass Sie einen ausgesprochen schönen und angenehmen Törn in der faszinierenden Natur der Whitsundays und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel hatten.

Beachten Sie bitte, dass Sie diesen Törnvorschlag selbstverständlich den Wetter- und Windverhältnissen zur Zeit Ihrer Charter und Ihrer eigenen Segelerfahrung und dem Revier anpassen sollten.

Lesehinweis - Törnführer: David Colfelt, 100 Magic Miles of the Great Barrier Reef, 250 Seiten mit Seekarten und farbigen Abbildungen, 100magicmiles.com

Karte
Länderinfos
Yachtcharter-Stützpunkte

Ihre Yachtcharter-Stützpunkte für das Segelrevier Whitsunday Islands befinden sich bei Airlie Beach in der Abell Point Marina oder in Shute Harbour im Bundesstaat Queensland, der im Nordosten Australiens liegt.

Qualifikationsnachweis

Für das Führen einer Segelyacht sind in Australien keine Segelscheine erforderlich. Jedoch verlangen die Charterfirmen vorab Erfahrungsnachweise und eine Bestätigung des Skippers, das er die ihm vor Charterantritt zugesandten Segel- und Reviereinweisung der Firma gelesen und verstanden hat.

Anreiseinfos

Von Deutschland aus fliegen Sie zum Beispiel mit Lufthansa oder Singapore Airlines und der australischen Fluglinie Jetair Airways mit zwei Zwischenstopps in Singapur und Brisbane zum Proserpine/Whitsunday Coast Airport (PPP). Sie müssen hier mit einer reinen Reisezeit inklusive der Übergangszeiten bei den Zwischenstopps von mindestens 34 Stunden rechnen. Weitere Verbindungen ab Deutschland gibt es mit Emirates über Dubai und Etihad über Abu Dhabi. Wenn Sie Zeit und Lust haben, unterbrechen Sie doch einfach Ihre Anreise und gönnen sich in einer dieser Städte einen angenehmen Zwischenaufenthalt.

Einreiseinfos

Deutsche Staatsangehörige und auch die Staatsbürger der meisten anderen Nationen benötigen für die Einreise nach Australien ein Visum, dass unbedingt vor Reiseantritt beantragt werden muss. Dies geschieht im "e-Visitor-Verfahren", also online unter www.border.gov.au/Trav/Visi. Hier müssen Sie Ihre Passdaten und eine Email-Adresse angeben. Sie bekommen meist innerhalb weniger Minuten eine elektronische Antwort, ob Sie als "e-Visitor" einreisen dürfen. Wenn Ihr Antrag genehmigt wurde, liegt das Visum bei Ihrer Einreise an den Grenzübergängen elektronisch vor. Es ist 12 Monate gültig und ermöglicht Ihnen einen Aufenthalt als Tourist in Australien von maximal drei Monaten. Australien  erhebt bislang keine Gebühr für dieses Visum. Die Einreise ist nur mit einem Reisepass möglicht, der für die gesamte Dauer des Aufenthaltes gültig ist. Bitte beachten Sie, dass bei einem Zwischenaufenthalt in einem asiatischen Land oft eine Mindestgültigkeit des Passes von 6 Monaten verlangt wird.

Wenn Sie aus einem Gebiet einreisen, indem Gelbfieber herrscht, so müssen Sie eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Bei einer direkten Anreise aus Deutschland unterliegen Sie keinen Impfbestimmungen.

Australien hat sehr strenge Quarantänebestimmungen, die es auch mittels sorgfältiger Kontrollen bei der Einreise durchsetzt. Alle mitgeführten Nahrungsmittel, Pflanzen- und Tierprodukte müssen auf der Passagier-Einreisekarte (Incoming Passenger Card) aufgeführt werden. Diese werden dann von dem Quarantänebeamten am roten Abfertigungsschalter in der Ankunftshalle inspiziert und eventuell eingezogen. Falls Sie Dinge, die den Quarantänebestimmungen unterliegen, nicht deklariert haben sollten, können Ihnen empfindliche Strafen drohen.

Ebenso ist die Ein- und Ausfuhr von vielen, insbesondere Tier- und Pflanzenarten, bzw. Gegenständen und Souvenirs, die daraus gefertigt sind, stark reglementiert. Illegale Ein- und Ausfuhren ohne Genehmigung werden mit harten Strafen, unter Umständen auch längeren Freiheitsstrafen, geahndet. Dies gilt auch für historisch oder kulturelle bedeutsame Antiquitäten, Münzen und Kunstgegenstände der Ureinwohner (Aboriginees). Eine Summe von mehr als 10.000 australischen Dollar in bar muss ebenfalls bei der Einreise deklariert werden.

Informieren Sie sich bitte über die aktuelle gültigen Einreise und Zollbestimmungen finden Sie auch auf der Webseite des Auswärtigen Amtes, www.auswaertigesamt.de. Weitere aktuelle Auskünfte erfragen Sie bitte direkt beim australischen Konsulat oder der Botschaft.

Allgemeines

Australien ist ein riesiges Land mit vielen unterschiedlichen Landesteilen und Klimazonen. Die Landesfläche beläuft sich auf 7.7 Millionen Quadratkilometer, dass ist ungefähr 22 Mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Trotz dieser großen Fläche ist Australien ausgesprochen dünn besiedelt und hat nur knapp 24 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Canberra liegt im Landesinneren.

Die meisten Menschen, nämlich ungefähr 92 Prozent, sind europäischer Abstammung, circa 7 Prozent sind Asiaten und 2 Prozent Ureinwohner. Die Mehrheit der Einwohner sind christlichen Glaubens und die Landessprache ist Englisch. Am 1. Januar 1901 erlangte Australien seine Unabhängigkeit mit der Gründung des Commonwealth of Australia. Australien ist eine parlamentarisch-demokratische Monarchie im Commonwealth of Nations. Königin Elisabeth II ist Staatsoberhaupt. Das Commonwealth Parliament besteht aus zwei Kammern: dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Das Land wird von einem Premierminister verwaltet und der 26. Januar ist Nationalfeiertag.

Die Landeswährung ist der australische Dollar (AUD) und für 1 Euro bekommen Sie 1,48 AUD (Stand August 2016). Es gibt 5, 10, 20 und 50 Cent-Münzen sowie 1 und 2 Dollar-Münzen sowie Geldscheine von 5, 10, 20, 50 und 100 AUD. Alle gängigen Kreditkarten, aber besonders VISA und Mastercard werden weitgehend akzeptiert.

Aufgrund seiner Größe ist Australien in drei Zeitzonen eingeteilt. Der Bundesstaat Queensland mit den Whitsunday Islands gehört zur Australian Eastern Standard Time (AEST), das bedeutet UTC + 10. Australien hat auch eine Sommerzeit, die sogenannte Day Light Saving Time, die am 1. Sonntag im Oktober beginnt und am 1. Sonntag im April endet. 

Die Australier sind eine lebenslustige Nation und Essen und Trinken gehören zum guten Leben. Besonders beliebt ist Grillen in der freien Natur, also Barbecues, mit Kosenamen auch liebevoll "Barbies" genannt. Gegrillt wird meist Rind- und Lammfleisch und an der Küste Fisch und Meerestiere. Dazu konsumiert man gern und viel kühles Bier. Auch andere Fleischarten wie Känguru, Krokodil, Strauß und Emu haben ihren Platz auf der Speisekarte.

Sonst beruht die australische auf der britischen Küche. Ein typisches und beliebtes Frühstück ist "Hole in One Brekky", nämlich eine Scheibe Weißbrot, in die man in der Mitte eine Vertiefung macht. Hier hinein schlägt man zwei rohe Eier. Man legt Frühstücksbacon in eine Pfanne, darauf das Brot und brät es leicht an. Danach gibt man alles in den Backofen und backt es fertig. Mittags wird auch gern eine "Meat Pie", also Hackfleisch in Blätterteig,  als Snack verzehrt.

Im Restaurant bekommen Sie natürlich auch feinere Gerichte serviert, zum Beispiel Fischfilet mit Macadamia-Sauce oder Känguru-Medaillons mit Nusshaube. Dazu reicht man gern Weiß- oder Rotwein. Australien ist der viertgrößte Weinexporteur der Welt. Im Land selbst werden pro Jahr ungefähr 400 Millionen Liter Wein getrunken. Tafelwasser (tap water, jug of water) wird zu den Mahlzeiten meist nicht berechnet. Ein erfrischendes, nicht alkoholisches Getränk ist die "Pink Lemonade". Sie wird aus Cranberry-Saft mit Zitrone, Mineralwasser und Zuckersirup angerührt. Als Spirituose erfreut sich der Zuckerrohr-Rum "Bundaberg", auch "Bundy" allgemeiner Beliebtheit und ist zudem noch ein Exportschlager. In Australien haben viele Restaurants keine Lizenz, die ihnen erlaubt, Alkohol auszuschenken. Sie nennen sich "BYO-Restaurants". "BYO" steht für "Bring Your Own", d.h. man bringt seine alkoholischen Getränke selbst mit und darf sie dann im Restaurant gegen Zahlung eines Korkengeldes trinken. Glücklicherweise findet man häufig neben dem Restaurant ein Wein- und Spirituosengeschäft. 

Das bekannteste australische Dessert, welches wiederum aus der britischen Küche stammt, ist die "Pavlowa". Sie wird aus Baiserstücken, frischem Obst wie Passionsfrüchten, Himbeeren, Pfirsichen oder Erdbeeren mit Schlagsahne komponiert.

Queensland und die Whitsundays sind aufgrund des tropischen Klimas und der Meeresküste bekannt für tropische Früchte wie Bowen Mangos, Papayas, Quandong (eine Pfirsichart) und Krabben, Garnelen und Crayfish, Süß- oder Salzwasserkrebse, die kleinen Hummern ähneln.

Segelbedingungen
Klima

Die beste Reisezeit für die Whitsunday Islands sind die Monate April bis September. In dieser Zeit liegen die Tagestemperaturen zwischen 21 und 26 Grad Celsius und nachts zwischen 16 und 22 Grad Celsius. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen 22 bis 27 Grad Celsius.

Windbedingungen

Die vorherrschenden Windrichtungen von Februar bis September sind Südost bis Ost. Der Wind ist selten stärker als 20 Knoten. Jedoch liegen der australische Bundesstaat Queensland und die Whitsunday Islands in der Tropensturm-Zyklon-Zone. Die Zyklon-Saison ist von November bis April, aber auch zu anderen Zeiten können Wirbelstürme auftreten. Bitte beachten Sie die entsprechenden Wettervorhersagen. 

Wassertiefen und Tide

Der Gezeitenhub in diesem Revier kann bis zu vier Meter betragen und die Strömung bis zu drei Knoten. Wesentliche Charakteristika der Whitsunday Islands und des Great Barrier Reefs sind die Riffe. Für dieses Revier gibt es die Seekarten der Britischen Admiralität AUS 824 und AUS 825 im Maßstab 1:150.000 (Stand August 2016). Ein detaillierter Revierführer ist "100 Magic Miles of the Great Barrier Reef" von David Colfelt. Hier finden Sie auf 250 Seiten, farbige Seekarten, Karten und Ankergründe. Normalerweise liegt dieser Führer auf Ihrer Charteryacht. Falls Sie sich schon vorher informieren möchten, so können Sie dieses Buch im Internet bestellen: 100magicmiles.com

Besonderheiten

Aufgrund der vielen Riffe und "Bommies", das sind alleinstehende, säulenartige Korallengebilde, deren Spitzen häufig kurz unter der Wasseroberfläche liegen, verlangen die Vercharterer, dass Sie bei Tageslicht bis spätestens 16 Uhr einen Ankerplatz gefunden haben sollten.

Wenn möglich, benutzen Sie die allgemeinen Moorings, die je nach Größe der Yacht und Windstärke gekennzeichnet sind. Dreieckige, weiße Bojen mit blauer Schrift kennzeichnen Gebiete in den Marineparks, wo Sie auf keinen Fall ankern dürfen. Die Marine Park Zoning Maps informieren Sie hierüber.

Achten Sie beim Segeln auch auf Meeresschildkröten und Dugongs (Seekühe), die sich gern an der Meeresoberfläche treibend ausruhen, damit Sie diese Tiere nicht überlaufen und verletzen. Von Mai bis September suchen auch Wale dieses Revier auf. In den Whitsunday Whale Protection Areas dürfen Sie sich mit Ihrer Yacht nur maximal 300 Metern diesen Meeresbewohnern nähern. Aber auch sonst sollten Sie Abstand halten.

Quallen, die leider häüfig auch sehr giftig sein können, insbesondere der "box jellyfish" und der "Irukandji "  kommen hauptsächlich in der Zeit von November bis Mai vor. Aber Sie sollten auch zu anderen Zeiten mit diesen unliebsamen Geschöpfen  rechnen. Die Charterbasen bieten sogenannte Ganzkörper-"Stingersuits" an, die das Risiko im Kontakt mit diesen unangenehmen Zeitgenossen um 75 Prozent reduzieren sollen. Schwimmen, schnorcheln und tauchen Sie nie allein in diesen Gewässern, da es unter Umständen auch starke Strömungen geben kann. Achten Sie ebenso auf einen adäquaten Sonnenschutz in Form von Bekleidung und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor - auch im Wasser.

Sehenswürdigkeiten
Brisbane

Falls Sie auf Ihrem Weg hin zu den Whitsunday Islands oder zurück von den Inseln in Brisbane einen Zwischenstopp einlegen sollten, können Sie folgende Sehenswürdigkeiten besuchen.

Die City Hall, erbaut in den Jahren zwischen 1920 und 1930, bildet das Herz der Stadt. Das Rathaus ist an allen sieben Tagen der Woche geöffnet und der Eintritt ist frei. Im angeschlossenen Museum erfahren Sie viel zur Geschichte der Stadt. Lohnenswert auch die Fahrt mit dem antiquierten Fahrstuhl hinauf auf den Clock Tower, von dem Sie einen fantastischen Rundumblick auf die Stadt haben.

Die City Botanic Gardens wurden 1855 offiziell eröffnet. Ursprünglich hatte das Areal am Fluss bereits seit 1828 als Gartenbaugelände zur Versorgung der ehemaligen Strafkolonie mit Gemüsen und Obst gedient. Danach begann der Kurator Walter Hill, Nutzpflanzen aus aller Welt zu testen, ob sie in diesem subtropischen Klima wachsen und gedeihen. Er führte zudem Mango- und Papayabäume, Ananas, Zuckerrohr, Kaffeebüsche, Weinstöcke und Ingwerpflanzen ein. Im City Botanic Garden findet sonntags von 8 bis 15 Uhr ein Riverside Garden Market statt. Angegliedert ist auch die Riverstage, wo regelmäßig Konzerte stattfinden.

Die Queensland Art Gallery zeigt neben klassischen europäischen Werken von Rubens, van Dyck, Tintoretto auch moderne europäische Exponate wie Picasso, Miró und natürlich auch australische moderne und der Kunst australischer Aborigines. Auch das moderne Gebäude mit klaren Linien und Springbrunnen ist sehenswert und empfiehlt sich dank Klimaanlage besonders an heißen Tagen. Ein Café und hochklassiges Restaurant runden den Besuch ab.

Das Lone Pine Koala Sanctuary, ein Reservat für Koalabären, weist eine über 80-jährige Erfahrung im Umgang mit diesen Tieren auf. Hier können Sie 130 Koalabären bestaunen und knuddeln, und handzahme Kängurus füttern.

Lesehinweis: www.visitbrisbane.com.au

Airlie Beach

Airlie Beach ist ein wahres Paradies für Wassersportler und Strandenthusiasten. Vom nahegelegenen Whitsunday Airport empfiehlt sich zum Kennenlernen der Region ein Rundflug zum Great Barrier Reef und den nördlichen Whitsunday Islands. www.airwhitsunday.com.au/seaplane-tours

An Land können Sie eine Krokodil-Safari-Tour am Proserpine River buchen oder die ersten Schwimmzüge in der geschützten, künstlich angelegten, aber landschaftlich schönen Salzwasser-Lagune machen. www.crocodilesafari.com.au

 Airlie Beach bietet ein ausgeprägtes Nachtleben mit vielen Restaurants und Bars. Kommen Sie mit den Australiern bei einem Drink ins Gespräch.

Hook Island

Vom Nara Inlet aus können Sie zur Ngaro Cultural Site aufsteigen und eine Höhle mit Wandmalereien dieser Ureinwohner der Whitsunday Islands erkunden. Als die ersten Europäer hier eintrafen, lebten die Ngaro hier bereits seit über 8.000 Jahren. Sie unterscheiden sich von den australischen Aborigines auf dem Festland, weil sie eine Art Seenomaden waren, die auf 3 bis 4 Meter langen Kanus meist aus einem Stück Baumrinde zwischen den Inseln fuhren und Fischfang betrieben.

Border Island

Von Ihrem Liegeplatz in der Cataran Bay steigen Sie auf den höchsten Hügel der Insel und haben von hier aus einen wunderbaren Ausblick auf die südlichen Whitsundays.

Whitsunday Island

Folgen Sie dem Buschpfad und steigen Sie zum Aussichtspunkt Bettys hoch. Von hier haben Sie einen phantastischen Blick auf das Hill Inlet und den Whitehaven Beach mit seiner Mischung aus faszinierenden blauen und türkisen Wassertönen.

Hamilton Island

Hamilton Island ist eine ausgesprochene Ferienresort-Insel. Hier haben Sie alle touristischen Angebote und Möglichkeiten, u.a. einen 18-Loch-Golfplatz, ein Spa, Restaurants, Bars und das WILD LIFE Hamilton Island, wo Sie hautnah die einheimische australische Tierwelt mit Kängurus, Wombats, Oppossum, Wallabys, Schlangen und Eidechsen erleben können. Auf Hamilton Island führen etliche Wanderpfade in den Regenwald im Inselinneren, wenn es Sie nach einem sportlichem Spaziergang gelüstet. Details zu diesen und den anderen Aktivitäten finden Sie auf der Webseite des Resorts: www.hamiltonisland.com.au

Cid Harbour

Ein sportlicher Anstieg auf dem Regenwaldpfad zum Whitsunday Peak. Von diesem Aussichtspunkt haben Sie einen wunderbaren Panoramablick und können mit Glück Seeadler beobachten, die über dem Meer auf der Suche nach Beute in Form von Fischen zirkeln.

Lesehinweis: www.tourismwhitsundays.com.au

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Hamilton Island;-20.345270;148.947525|Abel Point Marina (Airlie Beach);-20.266726;148.711624|Shute Harbour;-20.292009;148.788498