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Yachtcharter in Malta

Yachtcharter Malta - Segeln rund ums Jahr

Kristallklares Wasser und schöne Buchten

Mit kristallklarem Wasser, schönen Ankerbuchten, Fels- und Sandstränden ist Malta eine gut zu erreichende Segeldestination und eines der besten Schnorchelreviere Europas.

Angenehme Temperaturen und gute Segelbrisen

Auch im Frühjahr, Herbst und Winter lockt Malta mit angenehmen Tagestemperaturen, sechs bis sieben Stunden Sonnenschein und zuverlässigen Segelwinden.

Ihr Yachtchartertörn: Segeln um Malta, Comino und Gozo

Malta, im Mittelmeer liegt südlich von Sizilien und  ist von Nordeuropa eine leicht zu erreichende Segeldestination. Von Deutschland aus bieten etliche Linien- und Charter-Fluggesellschaften Direktflüge auf die Insel an. Mit zwei bis drei Stunden Flugzeit können Sie die Insel von Deutschland aus bequem erreichen. Das Land gehört zur Europäischen Union und die Landeswährung ist der Euro.

Der Inselstaat Malta besteht aus zwei Hauptinseln, nämlich Malta und Gozo, und zwei weiteren kleineren Inseln Comino und Fifla. Die Küste Maltas ist meist felsig mit kleinen Buchten und einigen Sandstränden. Malta bietet das ganze Jahr rund angenehm warme Temperaturen. Im Juli/August kann es aber auch mit 40 Grad Celsius und mehr richtig heiß werden. Das Meerwasser ist klar und lädt zum Baden und Schnorcheln ein. Ihren Segeltörn starten Sie in der Yachtcharterbasis Kalkara Marina an der Nordküste Maltas in der Nähe der Hauptstadt Valetta.

Überhaupt Valletta  –  die Hauptstadt und ganz Malta bieten mit ihrer mehr als 7.000-jährigen Geschichte viele kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Die Altstadt Valettas, die Megalithtempel und das Hypogeum aus dem Jahre 2.400 v. Chr.  gehören alle zum UNESCO-Weltkulturerbe. Schon in der Steinzeit war Malta besiedelt, dann folgten die Karthager, Römer, Araber, Normannen und die Ordensritter, die im 16. Jahrhundert Valletta zur Festung ausbauten. Bummeln Sie durch die quirlige Altstadt mit vielen Geschäften, Restaurants und Cafés. Berühmt ist das Café Cortina, indem Sie draußen sitzend, Leute beobachten und maltesische Spezialitäten genießen können. Von den Festungen haben Sie, besonders bei Sonnenuntergang, einen fantastischen Ausblick auf den Grand Harbour und die in der Abendsonne glühenden Sandsteingebäude, Kirchen, Festungen der gegenüberliegenden Halbinseln Senglea und Vittoriosa.

Auch kulinarisch bietet Malta einiges: Die Küche beruht auf italienischen Gerichten mit teilweise arabischen Einflüssen. Natürlich gibt es auch internationale Speisen, die meist britischer Herkunft sind. Auch maltesischen Rotweine sind nicht zu verachten. Da die Anbaufläche begrenzt ist, werden die einheimischen Weine selten exportiert. Vielfach führen die maltesischen Weingüter auch Trauben aus Sizilien ein, die dann hier gekeltert werden.

Mit der Charteryacht erkunden Sie im Süden Maltas den Hafen von Marsaxlokk, mit seiner bunten traditionellen Fischerflotte. Hier wird frischer Fisch angelandet und sonntags findet ein lebhafter Markt statt.

Comino hat die schönsten Sandstrände und eignet sich hervorragend zum Schwimmen und Schnorcheln. Gozo ist wesentlich grüner und ländlicher als die Hauptinsel Malta. Hier lohnt sich ein Besuch der Hauptstadt Victoria. Vom Hafen Mgarr nehmen Sie den Bus oder ein Taxi. Besuchen Sie in Victoria unbedingt die Festungsanlage und das in ihren Mauern gelegene Restaurant Ta Rikardu. Genießen Sie in dem Gewölbe oder auf der Dachterrasse eine typisch ‘maltesische Brotzeit‘ mit kernigem Bauernbrot, sonnengereiften Tomaten, Schafskäse, Kapern und Wein aus hausseigenem Anbau.  Von den Mauern der Festung haben Sie einen unglaublichen 360° Panoramablick auf ganz Gozo.

Segelyacht vor Kalkara
Karte
Länderinfos
Yachtcharter-Stützpunkt

Ihre Yachtcharterbasis befindet sich in der Kalkara Marina im Grand Harbour bei Valetta der Hauptstadt von Malta. www.kalkaramarina.com

Qualifikationsnachweis

Für das Führen einer Segelyacht auf Malta benötigen Sie, je nach Charterfirma,  mindestens den Sportbootführerschein (SBF See) oder noch besser den Sportküstenschifferschein (SKS).

Anreiseinfos

Von Deutschland aus wird der Malta International Airport (MLA) bei Luqa von Air Malta mit Direktflügen ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München angeflogen. Die Flugzeit beträgt je nach Abflugort zwischen zwei und drei Stunden. Ryanair fliegt ebenfalls direkt ab diversen deutschen Airports. Lufthansa, Swiss und Air Berlin legen Zwischenstopps auf dem Weg nach Malta ein. Dann müssen Sie mit einer Reisezeit von circa fünf bis sechs Stunden rechnen.www.maltairport.com

Einreiseinfos

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise auf Malta einen Personalausweis oder Reisepass. Der Aufenthalt ist auf 90 Tage begrenzt. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. www.auswaertigesamt.de

Allgemeines

Der Inselstaat Malta ist seit dem 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union. Er wird gebildet aus den Hauptinseln Malta, Gozo und Comino und umfasst eine Landfläche von 216 Quadratkilometern.  Malta liegt mitten im Mittelmeer ungefähr 50 Seemeilen südlich von Sizilien. Nach einem Zensus in 2014 leben 430.146 Einwohner auf Malta. Die Insel war und ist ein Schmelztiegel vieler Kulturen und kann auf eine über 7.000 jährige Geschichte zurückblicken. Es wird vermutet, dass die ersten Bewohner aus Sizilien herübersiedelten und dies bereits in 5.200 v. Chr. Danach entwickelte sich eine megalithische Tempelkultur. Die nächsten Bewohner waren die Phönizier, die von hier aus einen intensiven Handel betrieben. Ab 218 v. Chr. besetzten die Römer die Insel und hielten sie für 600 Jahre. Im Anschluß daran folgte eine arabische Herrschaft. 1.530 n. Chr. bekamen die heimatlosen Ritter des Johanniter- Ordens Malta als Lehen. 1798 eroberte Napoleon die Insel und die Herrschaft der Johanniter endete.  Ab 1800 gehörte Malta zum britischen Empire und war im Ersten und Zweiten Weltkrieg ein wichtiger militärischer Stützpunkt im Mittelmeer. Erst 1964 wurde Malta unabhängig von Großbritannien und erklärte sich am 13. Dezember 1974 zur Republik. Malta ist eine parlamentarische Demokratie mit einem Einkammerparlament.

Kulturhistorisch hat Malta sehr viel zu bieten, allein drei UNESCO-Weltkulturerbestätten: das Hypogäum von Hal Saflieni auf Malta. Dies ist eine unterirdische Tempelanlage und Begräbnisstätte, die auf circa 3.600 bis 2.400 v. Chr. datiert wird. Dann die Megalith-Tempel Hagar Qin, Mnajdra und Tarxien auf Malta und die Tempelanlage Ggantija, datiert auf etwa 3.800 v. Chr. auf Gozo sowie die Hauptstadt Valetta. Valetta wurde 1.566 n. Chr. von den Johanniter-Rittern als massive Verteidigungsbastion gegründet. Während der Herrschaft der Johanniter entstanden viele Befestigungsanlagen und Kirchenbauten, die heute noch erhalten sind. Besonders schön ist der Anblick dieser Bauten, wenn der Sandstein in der mediterranen Abendsonne glüht. Auch im Stadtkern sind in Valetta noch viele Sehenswürdigkeiten aus der Spätrenaissance bewahrt.

Die Landessprache ist Maltesisch, welches arabische Ursprünge hat. Geschrieben wird sie aber mit lateinischen Buchstaben. Im Laufe der Zeit wurden auch viele englische, französische und italienische Wörte in die Sprache aufgenommen. Englisch ist die zweite Amtssprache. Dies wir überall gesprochen und verstanden. Viele Malteser sind auch des Italienischen mächtig.

Die maltesische Bevölkerung ist zu 97 Prozent römisch-katholisch. Der Legende nach soll der Apostel Paulus im Jahre 60 n. Chr. vor Malta Schiffbruch erlitten haben und auf der Insel gelandet sein. Während seines Aufenthaltes soll er die einheimische Bevölkerung zum Christentum bekehrt haben. Eine Tatsache, auf die die Malteser noch heute stolz sind. Auf ganz Malta soll es 365 Kirchen und Kapellen geben.

Seit dem 1. Januar 2008 ist der Euro die maltesische Währung. Bankinstitute  und Geldautomaten sind weitverbreitet auf den Inseln. Die Banken sind an den Werktagen meist von morgens bis frühnachmittags sowie samstags bis mittags geöffnet. Die Öffnungszeiten sind im Sommer und Winter aber unterschiedlich.

Auf Malta gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und eine entsprechende Sommerzeit.

Der öffentlichen Nahverkehr auf Malta und Gozo findet mit Bussen statt. Der Busverkehr ist sehr gut strukturiert, regelmäßig, flächendeckend und preiswert. Ein Großteil der Buslinien starten vom zentralen Busbahnhof in Valetta. Viele Sehenswürdigkeiten und auch die Insel Gozo können Sie ab Valetta mit Bus und Fähre gut erreichen. Auf Malta herrscht Linksverkehr.

Auf Malta bieten mehrere Mobilfunkanbieter ihre Dienste an: Go, Melita und Vodafone. Sie können auch Prepaid-Karten erwerben. Die Vorwahl für Gespräche nach Malta und Gozo ist: + 356

Die maltesische Küche ist durch mediterrane, insbesondere italienische und nordafrikanische Einflüsse geprägt, aber etwas deftiger. Als Vorspeisen werden häufig getrocknete Tomaten, Artischoken, Gbejniet (maltesischer Schafskäse), Zalzett (maltesische Wurst mit Koriander), Galetti (maltesische Cracker) und eine Paste aus weißen Bohnen, die Bigilla. Diese wird mit Brot und köstlichem grünen Olivenöl der Insel serviert. Auch Pastizzi sind bei den Maltesern sehr beliebt. Das sind warme kleine Blätterteigtaschen, die mit pikantem Ricotta oder einem Püree aus grünen Erbsen gefüllt sind. Ein leckerer Snack ist auch Hobs-biz-Zejt - knuspriges maltesisches Brot wird aufgeschnitten, mit Olivenöl bestrichen und dann mit frischen Tomaten, Minze, Zwiebeln, Thunfisch, Anchovis oder Schafskäse gefüllt.

Eine ausgesprochen traditionelle Suppe ist auch die Sopa tal-Armla (Witwensuppe), die früher von den armen Witwen mit den einfachsten Gemüsen gekocht wurde. Sie besteht aus vielerlei Gemüsesorten wie Karotten, Bohnen, Blumenkohl, Erbsen und Kartoffeln, die mit Tomatenpüree gebunden wird.

Frischer Mittelmeerfisch wird auch sehr gern verzehrt, insbesondere die Lampuka (Golddorade). Der Fisch wird entweder gebraten oder im Ofen gebacken. Dazu wird meist eine dicke Tomatensauce mit Kapern, Zwiebeln, Oliven und frischen Kräutern gereicht. Eine spezielle maltesische Zubereitungsvariante ist die Tort tal-Lampuki, eine Pastete aus Blätter- oder Mürbeteig, die mit Lampuka, Spinat, Blumenkohl, Tomaten, Kapern und Oliven gefüllt wird. Jeder Koch hat hier natürlich sein eigenes Rezept und die Zutaten mit Ausnahme der Lampuka sind verschieden. Eine delikate Fischsuppe mit Knoblauch ist die Aljotta.

Beliebte Fleischgerichte sind Kaninchen (Fenek), das gern als Fenkata serviert wird - ein Eintopf mit Gemüsen und Kartoffen und Bragioli, kleine Rindfleischrouladen mit Oliven gefüllt.

Aufgrund der Nähe zu Italien gibt es Nudeln in allen italienischen Variationen. Die Timpana ist ein kräftiger maltesischer Makkaroni-Auflauf mit Fleisch und Gemüse, der früher nur sonntags gegessen wurde.

Die Malteser lieben Süßigkeiten wie Imqaret (Dattelgebäck), Figolli (mit Mandeln gefüllte Gebäckteilchen), Qaghag tal-Ghasel (Honigringe) und Semifreddo-Desserts nach sizilianischer Art (Biskuit mit Eis, kandierten Früchten und Sahne. Am beliebtesten sind Kannoli, knusprig fritierte Teigrollen, die mit Ricottapaste gefüllt sind. Gern genießt man dazu auch einen Kaktusfeigen- oder Granatapfel-Likör.

Die maltesischen Weine sind meist nicht so bekannt. Sie brauchen aber im intenationalen Vergleich den Wettbewerb nicht zu scheuen. Jedoch sind die Erträge aufgrund der geringen Anbaufläche der Inseln nicht sehr hoch, so dass diese Weine meist auf Malta selbst getrunken werden. Um der Nachfrage gerecht zu werden, importieren die maltesischen Weingüter auch Trauben aus Sizilien, die dann auf Malta verarbeitet und gekeltert werden. Sie sollten also darauf achten, ob es sich um Weine mit einheimischen oder importierten Trauben handelt. Für Rotweine werden Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Grenache angebaut und für Weißweine Sauvignon Blanc, Chardonnay, Carignan, Chenin Blanc und Moscato. Indigene Traubensorten sind die rote Gellewza und die weiße Ghirghentina, aus denen Spitzenweine mit ausgeprägtem Körper und Geschmack produziert werden.

Das Nationalgetränk Maltas ist jedoch Kinnie, eine Limonade aus Bitterorangen und 19 verschiedenen Kräutern. Es schmeckt am besten eisgekühlt. Auf Malta gebraute Biersorten sind Cisk und Hop Leaf Pale Ale.

 Malta bietet Ihnen nicht nur ein schönes Segelambiente, sondern auch viele kulturelle Sehenswürdigkeiten und kulinarische Genüsse, die Sie auf Ihrem Törn erkunden können.

Literaturhinweise: www.visitmalta.com

 

Segelbedingungen
Klima

Malta hat ein mediterranes Klima. Der Frühling ist mild, der Sommer normalerweise sehr trocken und heiß, der Herbst warm mit gelegentlichen Schauern und der Winter kurz und kühl mit entsprechenden Niederschlägen. Ungefähr 3/4 des jährlichen Niederschlags von 600 mm fallen in den Monaten von Oktober bis März. Von April bis August regnet es wenig. Im April beträgt die Durchschnittstemperatur tagsüber bereits 17 bis 19, im Mai 23 und im Juni 28 Grad Celsius. Juli und August sind die heißesten Monate. Hier klettert das Thermometer häufig auf 30 bis 35 Grad Celsius und mehr. Im September und Oktober gehen die Temperaturen wieder zurück auf 28 und 23 Grad Celsius. Selbst im Winter ist es auf Malta mild mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 15 Grad Celsius. Hier scheint die Sonne im Schnitt täglich fünf bis sechs Stunden und im Hochsommer manchamal mehr als 12 Stunden. Aufgrund seiner Insellage fällt die relative Luftfeuchtigkeit fast nie unter 40 Prozent. Zu Zeiten des Scirocco steigt dieser Wert jedoch erheblich an.

Malta bietet auch durchweg angenehme Meerwassertemperaturen. Im März und April liegen diese im Durchschnitt bereits bei 15, im Mai bei 23, von Juni bis Juli zwischen 21 und 24, im August bei 25 und im September bei 24 Grad Celsius. Selbst im Oktober lädt das Mittelmeer hier noch mit 22 Grad warmem Wasser zum Baden und Schwimmen ein.

Windbedingungen

Aus Nordwest weht meist der Majistral, ein kühler Wind. Daneben gibt es noch den Grigal, der aus Nordost kommt und ein heißer und feuchter Wind aus südöstlicher Richtung, genannt Xlokk oder Sirocco. Der Sirocco weht häufig im Frühling und Herbst und bringt meist Sand und Wärme aus Afrika mit sich. Der Grigal weht im Winter und kann Sturmstärke oder sogar Orkanstärke erreichen. Der Sommer ist häufig bestimmt durch thermische Brisen aus Nordwest, die gegen Mittag einsetzen mit Windstärken von 4 bis 5 Bft und gegen Abend abflauen.

Einen speziellen Seewetterbericht bekommen Sie über die Webseite von Malta Airport: www.maltairport.com/weather/3-day-forecast-for-mariners/

Wassertiefen und nautische Besonderheiten

Malta hat größtenteils eine felsige Küstenlinie, die allerdings auch größere und kleinere Einschnitte und Buchten mit Sandstränden aufweist. Der Meeresboden fällt üblicherweise recht schnell ab. Die Tiden sind wie im restlichen Mittelmeer kaum vorhanden, sondern beruhen eher auf Winddruckverhältnissen. Für die Navigation bieten sich detaillierte Karten der Britischen Admiralität an: BA 177 Valetta Harbour, BA 194 Approaches to Malta and Ghawdex (Gozo), BA 36 Marsaxlokk and Approaches,  BA 194 Approaches to Malta and Ghawdex (Gozo), BA 211 Plans in the Maltese Islands, BA 2537 Ghawdex (Gozo), Kemmuna (Comino) and the Northern Part of Malta und BA 2538 Malta. Weitere Details zu den Seekarten finden Sie auf www.ukho.gov.uk

Klimatische Besonderheiten

Starkwinde treten hauptsächlich in den Monaten März und Dezember auf. Auch im Oktober wurden schon Windgeschwindigkeiten in Böen zwischen 24 bis 72 Knoten gemessen, meist in der Nähe von Gewittern.

Bitte beachten Sie, dass Malta und seinen Inseln einige Fischzuchtfarmen vorgelagert sind. Die genauen Standorte finden Sie in den Notices to Mariners auf der Webseite von Malta Transport, www.transport.gov.mt

Sehenswürdigkeiten
Valetta

Valetta ist als Stadt ein einziges Museum und bietet unzählige historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten, von denen wir Ihnen hier nur eine kleine Auswahl präsentieren. Weitere interessante Orte finden Sie auf der Webseite: www.heritagemalta.org

Das Archäologische Nationalmuseum (National Museum of Archaeology) zeigt Exponate von der neolithischen  Periode (5.000 v. Chr.) bis zur Zeit der Phönizier (400 v. Chr.) auf Malta. Eines der Highlights ist die "Venus von Malta" aus der Anlage von Hagar Qim. Das Museum befindet sich in einem opulenten barocken Gebäude, der "Auberge de Provence", welches an der Hauptstraße Valettas, der Republic Street, liegt. Das Haus wurde 1571 für die Ritter des Johanniter-Ordens erbaut, die aus der Provence stammten.

Die Casa Piccola Rocca befindet sich ebenfalls in der Republic Street und ist ein kleiner Palast, der sich noch heute im Besitz des 9. Marquis de Piro und seiner Familie befindet. Er wurde im 16. Jahrhundert für Don Pietro della Rocca erbaut. Heute sind die meisten Räume des Palastes zur Besichtigung freigegeben, darunter zwei Esszimmer, eins für den Sommer, eins für den Winter, diverse Salons und Schlafräume. Besonders beeindruckend ist das in den Fels geschlagene Tunnelsystem unter dem Palast. Ein Tunnel führt in eine Höhle, die im Zweiten Weltkrieg über 100 Menschen bei den heftigen Bombenanriffen Schutz bot. Ein weiterer Gang mündet in die privaten Schutzräume der Familie. Die neueste Attraktion ist eine "Champagner-Tour" - hier führt Sie der Marquis de Piro freitags meist persönlich durch sein Anwesen. www.casaroccapiccola.com 

Der Großmeister-Palast (Grandmaster's Palace) und die Staatsräume (Palace State Rooms) sind auch für Besucher geöffnet. Der Palast wurde 1566 wenige Monate nach dem glücklichen Ausgang der Belagerung Maltas durch die Türken von dem Johanniter-Großmeister Jean Parisot de la Valette in Auftrag gegeben. Er ist auch heute noch Sitz der Präsidenten von Malta und sehr imposant. Zu besichtigen sind die Waffenkammer mit Rüstungen, Hellebarden, Schwertern etc., große französische Wandgobelins, barocke Deckenfresken und eine Portraitgalerie bedeutender maltesischer Herrscher.

Der Bau der St. John's Co-Cathedral wurde 1572 von dem Großmeister Jean de la Cassière in Auftrag gegeben und sie wurde 1577 fertig gestellt. Die Kirche ist dem Heiligen Johannes dem Täufer gewidmet. Die Kathedrale und ihre acht Kapellen sind im üppigen barocken Stil mit viel Gold und Wand- und Deckenfresken verziert. Schauen Sie sich die beiden bedeutenden Gemälde "Die Enthauptung des Heiligen Johannes des Täufers" und des "Heiligen Hieronymus beim Schreiben" des berühmten italienischen Meisters Caravaggio an, der diese auf einem Aufenthalt auf Malta gemalt hat.

Die Upper Barrakka Gardens wurden im Jahre 1661 für die Johanniter als privater Garten angelegt, der erstmalig 1824 für die Allgemeinheit geöffnet wurde. Dies ist ein stilvoll angelegter Park mit Brunnen, Statuen und Büsten berühmter Malteser. Er bietet einen phantastischen Ausblick auf die gegenüberliegenden "Three Cities" - Birgu (Vittoriosa), Bormla (Cospicua) und L'Isla (Senglea). Vom Park aus können Sie einen Lift nehmen und zum Hafen, der Valetta Waterfront, und dem Kreuzfahrt-Terminal hinunter fahren.

Nicht versäumen sollten Sie einen Besuch in der Konditorei Caffe Cordina, das eine echte Institution Valettas ist. Das Café wurde 1837 eröffnet und bietet neben traditionellem Dekor im Inneren auch Plätze auf der dem Gebäude gegenüberliegenden Piazza, von wo aus Sie das Leben und die Menschen dieser Stadt beobachten können. Das Cortina serviert neben hervorragenden Kuchen und Torten auch typisch maltesische Snacks wie Maltija, maltesisches Krustenbrot gefüllt mit Thunfisch, Tomatenpaste, Oliven Kapern und Zwiebeln, Pastizi, kleine Blätterteigtäschchen gefüllt mit Ricotta oder Erbsenmus und Qassata, Teigpastete gefüllt mit Ricotta oder Anchovis und Spinat. Als Mitbringsel können Sie hier maltesische Kekse wie Pastini, Mgaret, Krustini, Figolli und Honigringe erwerben.

Birgu (Vittoriosa)

Das Malta Maritime Museum befindet sich in der ehemaligen Bäckerei der britischen Marine direkt am Kai von Birgu (Vittoriosa). In der Haupthalle sehen Sie Exponate zur Schifffahrtsgeschichte Maltas von den Anfängen bis zum Ende der Herrschaft der Johanniter. Weiterhin Modelle und Pläne von Handelsschiffen, Dokumentation von Malta als Marinebasis und den Maschinenraum der "Anadrian", eines Baggerschiffs, das 1951 von Fergusson Brothers in Glasgow gebaut wurde.

Der Inquisitor's Palace (Palast des Inquisitors) liegt im Zentrum Birgus. 1574 zog der erste Inquisitor in seine Residenz ein. Über zweihundert Jahre war der Palast Sitz des Inquisitors und des Inquisitionsgerichts. Er ist das einzige heute noch in Europa erhaltene Gebäude dieser Art. Zu besichtigen sind der ehemalige Gerichtssaal, das Gefängnis und die Küche des Palastes, die alle originaltreu restauriert worden sind. Ferner befindet sich hier auch noch ein Museum für Ethnographie.

Paola/Tarxien

Das Hypogäum Hal Saflieni ist eine beeindruckende, unterirdische Tempelanlage, die im Neolithikum entstand. Diese Stätte erstreckt sich über drei in den Fels gehauene Etagen und diente bei Ritualen und als Begräbnisort. Hier wurde auch die Skulptur der "Schlafenden Dame" ("sleeping lady") gefunden, die heute im Archäologischen Museum in Valetta zu sehen ist.

Qrendi

Ungefähr zwei Kilometer südwestlich von Qrendi liegen die Hagar Qim Tempel und davon weitere 500 Meter entfernt die Tempelanlage von Mnajdra auf den südlichen Kliffs Maltas. Die Ausgrabungsarbeiten Hagar Qims begannen 1839, und man nimmt an, dass die Anlage zwischen 3.600 und 3.200 v. Chr. entstanden ist. Für die Außenmauer der Stätte wurden bis zu 5.20 Meter hohe Megalithen verwendet.

Mdina

Diese Stadt blickt auf eine über viertausendjährige Geschichte zurück und wird häufig auch als "Citta Nobile", also noble Stadt bezeichnet. Ab dem 12. Jahrhundert ließen sich in Mdina viele Adelsfamilien normannischer, sizilianischer und spanischer Herkunft nieder und bauten ihre Paläste in dieser Stadt. Ihre Nachfahren wohnen teilweise immer noch hier. Mdina ist ein sehr gutes Exempel für eine historische Stadt, die von einer Stadtmauer umgeben ist. Bummeln Sie durch die engen, schattigen Gassen an den Adelspalästen vorbei. Von einigen Stellen auf der Stadtmauer haben Sie bei gutem Wetter wunderschöne Panoramaausblicke auf viele Teile der Insel. Die Fontanella Tea Gardens sind direkt auf der Stadtmauer und hier können Sie im Sitzen bei süßen maltesischen Kuchen und anderen Spezialitäten den Ausblick geniessen. Das Restaurant Mdina  in der 7, Holy Cross Street serviert ebenfalls maltesische Spezialitäten und Fischgerichte zum Mittag- und Abendessen.

Literaturhinweise: www.visitmalta.com, www.heritagemalta.org, www.maltareise.net, www.maltaonline.de

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