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Blick vom Bug einer Segelyacht türkisfarbene Ankerbucht. Yachtcharter und Segeln auf Sardinien.

Yachtcharter Sardinien - Das Maddalena-Archipel

Verschiedenartige Segelgebiete mit eigenem Charme und Charakter.

Sardinien hat eine Küstenlinie von ca. 1.000 Seemeilen. Für einen angenehmen Chartertörn konzentrieren Sie sich vorzugsweise auf  ein Revier an der Nord-, Ost-, Süd- oder Westküste.

Costa Smeralda – die smaragdgrüne Küste im Osten Sardiniens.

Schöne, kleine Badebuchten mit klarem tiefgrün- bis türkisfarbenem Wasser und weißem Sand garantieren einen erholsamen Segeltörn für Familien mit Kindern oder Freundescrews.

Ihr Segeltörn in Sardinien

Sardinien ist ein  Inseljuwel, das vom vom Sardischen und Tyrrhenischen Meer umschlossen wird. Mit einer Küstenlinie von ungefähr 1.000 Seemeilen sollten Sie sich für einen einwöchigen Chartertörn auf eine Region konzentrieren.

Die Costa Smeralda im Nordosten ist sehr beliebt und segeltouristisch sehr gut erschlossen. Da dieses Revier auch der Tummelplatz des internationalen Jet-Sets ist, nachdem der Aga Khan 1967 in Porto Cervo seinen Yachtclub ansiedelte, ist das Preisniveau besonders in der Hochsaison hier recht hoch. Starten Sie Ihren Törn von den Yachtcharterbasen in Cannigione oder Portisco und erkunden Sie von hier aus das Archipel der Maddalenen mit seinen vielen kleinen Ankerbuchten oder die exklusiven Marinas in Porto Cervo, Porto Rotondo und die Bucht beim berühmten Hotel Cala di Volpe.

Von der Charterbasis Cagliari im Süden segeln Sie gemütlich die Süd-, Südost- und Ostküste entlang. Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens, war von den Spaniern seit dem Anfang des 16. bis ins frühe 18. Jahrhundert besetzt und noch heute beherrscht die spanische Architektur das Stadtbild. Viele dieser Häuser sind liebevoll restauriert und stehen an von Bäumen umsäumten Boulevards.
Auch diese Regionen zeichnen sich durch kleine Buchten, reizvolle Ankergründe und schöne Sandstrände, sowie etliche Häfen und Marinas aus. Wenn Sie bei Capo di Pula ankern, können Sie von dort aus die Ruinen der antiken Stadt Nora besichtigen. Falls Sie eine Einwegcharter  bevorzugen, können Sie diese von Cagliari nach Olbia an der Ostküste oder Alghero an der Westküste  buchen.

Der Charterstützpunkt Alghero bietet sich an für einen Segelschlag an die Nordostküste, zum Beispiel nach Stintino am Golf von Asinara und Castelfranco oder für eine längeren,  anspruchsvollen Törn die Westküste entlang. Bei Mistral baut sich vor dieser Küste ziemlich schwerer Seegang auf.  Im 14. Jahrhundert wurde Alghero von den Spaniern erobert. Die einheimische Bevölkerung wurde vertrieben und katalanische Bauern und Fischer angesiedelt. Noch heute hat die Stadt ein spanisches Ambiente und viele Einwohner sprechen katalanisch.
Legt man von Alghero einen Südkurs an, so bieten sich als Ziele Porto Fluviale, Bosa Marina, Torre Grande mit seinem langen Sandstrand und die Basis Carloforte auf der idyllischen Insel Isola di San Pietro an.

Yacht vor Bucht in Sardinien. Segeln und Yachtcharter Sardinien.
Karte
Länderinfos
Yachtcharter Stützpunkte
  • Nordosten: Cannigione und Portisco
  • Süden: Cagliari
  • Südwesten: Carloforte
  • Nordwesten: Alghero
Qualifikationsnachweis

Für das Führen einer Segelyacht in Italien benötigen Sie einen Sportbootführerschein See.

Anreise nach Sardinien

Auf Sardinien können Sie zwischen drei Flughäfen wählen: Olbia für die Yachtcharterbasen Cannigione und Portisco; Alghero für Alghero; und Cagliari für die Stützpunkte in Cagliari und Carloforte. Je nachdem von welcher Basis Sie Ihren Chartertörn starten, erreichen Sie Sardinien von Deutschland aus in zwei bis drei Stunden mit Direktflügen. Falls Sie lieber mit dem eigenen Fahrzeug anreisen möchten, buchen Sie eine Fähre vom italienischen Festland aus. Nach Sardinien können Sie von Piombino, Livorno, Genua, La Spezia, Neapel und Civitaveccia übersetzen. In der Hochsaison empfiehlt es sich, unbedingt die Fährpassage für das Fahrzeug zu reservieren.

Einreiseinformationen

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise einen gültigen Personalausweis.

Allgemeines

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel Italiens. Noch heute verstehen sich ihre Einwohner erst als Sarden, und dann als Italiener. Besonders der Nordosten mit der Costa Smeralda ist touristisch sehr erschlossen mit Häfen, luxuriösen Hotels und Feriendörfern. Bekannt bei Seglern ist hier besonders der Yachtclub Costa Smeralda in Porto Cervo, der vom Aga Khan gegründet wurde. Hier finden alljährlich, Ende August/Anfang September, namhafte Regatten statt wie zum Beispiel der Maxi Yacht Rolex Cup und der Swan Cup.  

Die Insel weist eine über 6.000 Jahre alte Geschichte auf. Man hat zahlreiche Ausgrabungen gefunden, die mehr als 3.000 Jahre alt sind und besichtigt werden können. Dazu zählen die Menhire von Cort’e Semmuccu und Cenna Prunas.  In der Bronzezeit entstanden auf Sardinien die  landestypischen Nuraghen, Turmgebäude aus großen, mehr oder weniger bearbeiteten Steinen, die meist von Steinhüttendörfern umgeben sind. Die Nuraghenfestung Su Nuraxi in Barumini ist seit 1997 ein Weltkulturerbe der UNESCO.
Das Innere der Insel wird von Granitfelsen und der grünen Macchia aus Büschen und Zwergsträuchern dominiert, die im Frühling üppig blühen und im Sommer den Duft ihrer ätherischen Öle versprühen.

Auch kulinarisch hat Sardinien viel zu bieten: Die Nudeln sind häufig hausgemacht und köstlich. Geschmacksache ist die typisch sardische Variante die Teigwaren mit  getrockneten Fischrogen von der Meeräsche (bottarga) anzureichern. Typisch sind die mit Ricotta gefüllte Ravioli und Gnocchetti sardi, kleine muschelförmige Nudeln aus Hartweizengries. Am Spieß gegrillte Schweine, Rinder, Lämmer und Ziegen und speziell auf Festen Spanferkel (porcheddu) sind traditionelle Fleischspeisen. Luftgetrockneter Schinken von halbwilden Schweinen (prosciuttu di montagna) und Salami (salsiccia sarda) werden gern zusammen mit Käse und Oliven serviert.

Das berühmteste Brot der Insel ist das „pane carasau“, eine sehr flaches, trockenes Fladenbrot, welches sich lange hält, was früher für die umherziehenden Hirten sehr wichtig war. Mit Salz und Olivenöl gewürzt heißt es „pane guttiau“. Ein spezielles süßes sardisches Gebäck sind „sebadas“ mit Ricotta gefüllte Teigtaschen, die in Öl gebacken und mit Honig bestrichen werden. 

Bei den sardischen Weinen können Sie auf Entdeckungsreise gehen. Es gibt viele kleine Erzeuger und keine Massenproduktion, da die Anbauflächen begrenzt sind. Bekannte Weine aus Sardinien sind als Weißwein der Vermentino,  als Rotwein der Cannonau und als Dessertwein der Malvasia. Die sardische Variante des Grappa heißt „Filu e Ferru“ (Eisendraht). Der Name geht auf eine historisch gängige Methode zurück, unerlaubt gebrannte Spirituosen im Garten zu vergraben. Um die Behälter wieder zu finden, band man einen Eisendraht um die Flasche, der an der Oberfläche heraus schaute. Bekannt ist Sardinien auch für seine „Mirto“, einen Kräuterlikör aus Myrte-Beeren.

Segelbedingungen
Klima

Ein typisches Mittelmeerklima, das in der Jahresmitte geringe Temperaturschwankungen aufweist. Ideale Segelbedingungen von April bis Oktober.

Windbedingungen

Im Norden und Nordwesten im Sommer vornehmlich nordwestliche Winde. Im Maddalena Archipel weht der Wind oft aus West bis Südwest. In der Straße von Bonifacio starker Düseneffekt. Im Herbst kann ein mäßiger Südwestwind schnell auf heftigen Nordost drehen. 

Wassertiefen, Strömungen und Tiede

In der Straße von Bonifacio läuft der Strom parallel mit der entsprechenden Windrichtung und kann nach Stürmen bis zu 4 kn erreichen.  Der Mistral erzeugt hier eine hohe Dünung.

Klimatische Besonderheiten

Bei starkem Libeccio oder Mistral sollte man in der Straße von Bonifacio besondere Vorsicht walten lassen und ggfs. einen Hafentag einlegen. An der Nordküste Sardiniens mit den ihr vorgelagerten Inseln bieten sich zahlreiche geschützte Ankerplätze und sichere Häfen an.

Sehenswürdigkeiten
Alghero

Eine historische Altstadt, die spanisches Flair aufweist, da unter der Besetzung der Spanier die Einheimischen vertrieben und durch rein katalanische Einwanderer ersetzt wurden. Die Altstadt gleicht mit ihren trutzigen Mauern einer großen Festung. Die engen, schattigen Gassen mit ihren vielen Bars und Eisdielen sind sehr einladend. Im Zentrum kann man auch die Kathedrale Santa Maria und die Kirche San Michele mit ihrer farbenprächtigen Kuppel besichtigen. Die Via Principe Umberto gilt als schönste Straße der Altstadt.

Archipel della Maddalena

Das Archipel besteht aus vier größeren Inseln: La Maddalena, Caprera, Santo Stefano und Spargi und weiteren kleinere Inseln. Die bekannteste davon ist Budelli, weil sie einen rosafarbenen Strand hat.

Bosa

Das Seebad an der Westküste mit Marina und am Fluß Temo gelegen, gilt als eine der schönsten Städte Italiens. Parallell zum Fluß zieht sich die Einkaufsmeile, der Corso Vittorio Emanuele, entlang. Die Piazza Fontana lädt zum Verweilen und gemütlichen Espresso trinken ein. Auf dem Corso Garibaldi findet jeden Dienstag von 8 bis 13 Uhr ein Wochenmarkt statt und von Juni bis September ein kleiner Antiktrödelmarkt auf der Piazza Gioberti. Nahe der Ponte Vecchio, der alten Brücke über den Temo, bieten sich die  Cattedrale dell'Immacolata und die „Chiesa der Rosario“ zur Besichtigung an. Durch das Burgviertel Sa Costa schlendernd steigen Sie zur Festung Malaspina auf, die im 12. Jahrhundert von dem gleichnamigen genuesischen Grafen erbaut worden war.

Cagliari

Im Zentrum der Stadt schöne Palazzi mit prächtigen Fassaden, schattige Plätze mit Bänken unter Palmen und winzige Märkte. Die Via Roma, eine mit riesigen Steinplatten gepflasterte Straße liegt direkt am Hafen und ist bekannt für ihre klassizistischen Häuser mit schattigen Arkaden. Die Bastione Saint Remy mit Aussichtsplattform ist der ideale Ausgangspunkt zur Besichtigung der Altstadt mit der Kathedrale, dem Torre di San Pancrazio mit Blick auf das Hafenviertel und der Cittadella die Musei. Auf dem Gelände des ehemaligen Arsenals befindet sich auch das Archäologische Nationalmuseum, welches die größte Sammlung von historischen Exponaten auf Sardinien besitzt und eine Pinakothek.

Capo d’Orso

Der Bärenfelsen liegt östlich vom Hafen von Palau auf der Insel La Maddalena, etwa 15 Gehminuten über einen schmalen Pfad erreichbar. Der in Millionen von Jahren von Wind und Wasser geformte Felsen ragt hier 122 Meter in die Höhe.

Olbia

Das Archäölogische Museum befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hafen. Die Exponate stammen aus allen Perioden der sardischen Geschichte. Auf besondere Nachfrage wird ein einem klimatisierter Saal geöffnet, der vom restlichen Museum abgetrennt ist. Hier werden Reste von römischen Schiffen ausgestellt, die von den Vandalen während der Eroberung Sardiniens im Hafen von Olbia versenkt worden waren.

Oristano

Schon von weitem kann man die Kuppel der Kathedrale Cattedrale di Santa Maria Assunta sehen, die hoch über die Dächer der Stadt reicht. Im Jahre 1228 begann der Bau auf dem Fundament einer byzantinischen Klosteranlage. Auf der Piazza Eleonora d’Arborea, die an die Richterin und Volksheldin von Oristano erinnert, laden gemütliche Bänke, Cafés und Bars zum Verweilen ein. An die Piazza grenzt die Einkaufsstraße Corso Umberto, die zum Shoppen einlädt. Im Parpaglia-Palast befindet sich das Antiquarium Arborense, das archäologische Museum von Oristano. Hier werden Exponate aus der Vor- und Frühzeit der Region gezeigt, auch Funde aus der phönizischen Stadt Tharros, deren Ruinen noch heute auf der nahegelegenen Halbinsel Sinis besichtigt werden können. Weiterhin ist von Oristano mit dem Auto auch der besterhaltenste Nuraghenkomplex Sardiniens zu erreichen: die Nuraghe Losa bei der Gemeinde Abbasanta. Nuraghen sind prähistorische Turmbauten der Bonnanarokultur (2200 bis 1600 v. Chr.) auf Sardinien.

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Sardinien

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Bei einigen Segelrevieren empfiehlt es sich frühzeitig zu buchen um sicherzustellen zur richtigen Zeit die richtige Yacht zu haben. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

Porto di Alghero;40.565392;8.311211|Cagliari;39.199863;9.124078|Cannigione Marina;41.107220;9.440788|Carloforte;39.142231;8.307757|Marina di Olbia;40.915001;9.525278|Porto Cervo;41.132671;9.531037|Santa Teresa Gallura;41.237179;9.193921|Porto Massimo;41.259018;9.427296|Cala dei Sardi;41.031567;9.523572|Marina di Villasimius;39.118034;9.509041|Marina di Stintino;40.939754;8.232740|Porto Corallo Marina;39.441990;9.638503|Marina Di Portisco;41.035278;9.521667|Marina dell'Orso di Poltu Quatu;41.136566;9.496338