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Karibik der Gegensätze: Die Leewards

Die Leeward Islands sind das karibische Revier mit den größten Gegensätzen. Sie erstrecken sich von Anguilla bis Dominica über etwa 200 Seemeilen. Es gibt hohe Vulkaninseln wie Saba und flache Koralleninseln wie Anguilla. Gut ausgeprägte Infrastruktur wie auf St. Martin und ursprüngliche Natürlichkeit wie auf Dominica. Lange Strände wie auf Barbuda und Berge, Regelwälder und Mangroven wie auf Guadeloupe. Sechs Highlights der Leeward Islands stellen wir Ihnen hier vor.
Tintamarre, St. Martin
Sandstrand von Tintamarre
Tintamarre / maggieandcharles / wikimedia.org [BYSA2]

Die kleine Insel Tintamarre liegt nordöstlich vor St. Martin. Die Ankerbucht Baie Blanche ist ein Karibik-Traum. Bei guten Wetterbedingungen auch für die Nacht geeignet. Über einen kurzen Wanderpfad gelangt man zu einer weiteren Bucht mit einem vorgelagerten Riff. Beste Schnorchelgründe.

Anguilla
Charter Yacht vor dem Prickly Pear
Anguilla / wikimedia.org [BYSA3]

Anguilla ist eine sehr flache, langgestreckte Insel nördlich von St. Martin. Massentourismus gibt es hier nicht. Ein Traum für Segler. Unser Foto zeigt die Prickly Pear Cays, die etwa 5sm nordwestlich der Hauptinsel liegen. Ein wunderbarer Spot zum Schnorcheln. Tagsüber liegt man hier an Festmache-Bojen, für die Nacht verholt man zur Hauptinsel.

Saba
Hafen von Saba

Die Insel Saba ist so ganz anders als alle anderen Karibik-Inseln. Es gibt keine Strände und keine Buchten. Aber gerade das macht den Reiz dieser fast 900m hohen Insel aus. Die Hauptstadt „The Buttom“ liegt oben am Berg. Zu ihr führt von der Küste eine Straße, deren Bau laut europäischer Ingenieure nicht möglich war: „The road they couldn`t built“ (Foto). Eine der kürzesten Landebahnen der Welt (400m) hat der Flughafen Sabas. Hier zeigen die Piloten der Winair, dass sie ihr Handwerk beherrschen. Auf Saba ist eben vieles möglich, was eigentlich nicht geht.

Barbuda
Sandstrand von Barbuda

Barbuda, nördlich von Antigua, ist für seine schier endlosen Strände bekannt. Die seichten Gewässer um Barbuda sind so strahlend türkis, dass man manchmal bei der Ansteuerung die Reflexion in den Wolken sehen kann, noch bevor die flache Insel selbst auftaucht.

English Harbour und Shirley Heights, Antigua
Segelyachten vor Shirley Heights

Antigua verfügt über zahlreiche wunderschöne Buchten, z.B. die Nonsuch Bay mit der vorgelagerten Insel Green Island im Osten. Ein ganz besonderes Flair versprüht Nelson`s Dockyard. Ende des 18. Jahrhunderts der Hauptstützpunkt der britischen Marine in den kleinen Antillen. Machen Sie von hier einen Ausflug hinauf nach Shirley Heights. Erreichbar in 10 Minuten mit dem Taxi oder in einem etwa einstündigen Spaziergang. Von dieser alten Festungsanlage hat man einen wunderbaren Blick über English Harbour und Nelson`s Dockyard (Foto). Am besten plant man den Besuch sonntags, wenn auf Shirley Heights die legendären Partys mit Livemusik und BBQ steigen. Der berühmte Lord Nelson, nach dem das Dockyard benannt wurde, soll übrigens zum Marinekommandeur aufgestiegen sein, nachdem sich sein Vorgänger in English Harbour bei der Jagd einer Kakerlake mit einer Mistgabel ein Auge ausgestochen hatte.

Iles des Saints, Guadeloupe
Segelyachten vor Iles des Saintes

Die aus sieben Inseln bestehende Inselgruppe südlich von Guadeloupe versprüht einen idyllischen gallischen Charme. Es gibt ruhige Ankerbuchten mit weißen Stränden und den pittoresken Hauptort Bourg des Saintes mit seinen charakteristischen roten Dächern. Hier findet man nette kleine Souvenirläden und einige Restaurants, von der einfachen Pizzeria bis zum Gourmettempel.

Leeward Islands

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