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Ein Traum sollte in Erfüllung gehen, es wurde eine Traumreise

Segeln wie einst James Cook - unter diesem Motto startete eine Crew aus Hannover den Segelurlaub in Französisch Polynesien. "Ein Traum sollte in Erfüllung gehen, es wurde eine Traumreise", schreibt der Skipper am Ende ins Logbuch. Lesen Sie hier den abwechslungsreichen Törnbericht aus der Südsee.
Maeva manava Mona nui

Die Südsee soll es sein. Französisch Polynesien, segeln wie einst James Cook.

Der lange Flug brachte uns von Deutschland über Paris und Los Angeles nach Tahiti. Nach 22 Stunden landen wir, das sind acht Personen, auf dem Int. Airport Papeete. Wir gehen über das Rollfeld und werden von einer hübschen Polynesierin mit der Nationalblume Tiare begrüßt. Dahinter spielen drei Einheimische Südseerhythmen. Durch den Zoll, den gibt es auch im Paradies, und in der Halle tanzt eine Gruppe junger Damen den polynesischen Begrüßungstanz. Die Mitarbeiter von der Charterbasis begrüßen uns mit einem Blumenkranz. So wird man also im Paradies empfangen.

Orana 44
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Das ist heute, wie haben wohl die Männer der Bounty die erste Begegnung erlebt?

Unser Schiff ist ein 14m Katamaran der mit vier großen Doppelkabinen ausgestattet ist. Das Schöne an dieser Art zu reisen ist, den Tag mit einem Sprung in das 28° warme Wasser zu beginnen, auch von Insel zu Insel zu segeln und in einer schönen Bucht zu ankern. Mit dem Schlauchboot, mit Motor, geht es an Land, wo wir Inselrundfahrten starten oder die gelassene Lebensart der Einheimischen kennen lernen.

Tahaa, Tahiti
Hibiscus Tahaa Tahiti / David Broad / wikimedia.org [BY3]

Wir haben uns schnell an die Gelassenheit der Einheimischen gewöhnt und sie übernommen. Auf Tahaa ankern wir vor dem Hauptort Patio (ca. 400 Einwohner). Hier sollen in Korallen verwandelte Zwillinge umhergehen. Wir starten von hier aus unsere Rundfahrt, der Höhepunkt war, die atemberaubende Fahrt durch den Dschungel. Es endet unter dem 500m hohen Mont Fareura. Der Blick von hier war unbeschreiblich. Früchte wurden gepflückt und dazu gab es Kokosnussmilch, Touristen gab es keine. Von Tahaa ging es direkt zur Trauminsel Bora Bora. Selbst am Ruder eines Katamarans zu stehen und durch die kleine Riffpassage Teavanui fahren, auf beiden Seiten der Einfahrt krachen die Wellen aufs Riff, das war ein tolles Erlebnis. Im ruhigen Wasser der Lagune haben wir den Anker geworfen. Und rechtzeitig den Sundowner zubereitet, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Vaitape, Bora Bora
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Der Vulkankegel wird von der untergehenden Sonne in ein zartes rotes Licht getaucht. Das ist das Paradies. Auf einem vorgelagerten Hügel von Vaitape wird von der untergehenden Sonne eine Kanone angestrahlt, zur Verteidigung von den Besatzern aufgestellt, wurde glücklicherweise nicht benutzt.

Maupiti die wohl ursprünglichste Insel der Gesellschaftsinseln! Hier ist auch der Ursprung der Nationalblume Tiare. Es leben ca. 600 Menschen auf dieser Felseninsel. Was noch auffälliger ist als auf den anderen Inseln, ist die Langsamkeit, mit der die Bewohner hier leben. Eine Besonderheit auf dieser Insel ist, dass die Verstorbenen direkt am Haus beerdigt werden. So nimmt der Geist noch am Leben teil. Zweimal die Woche kommt die Fähre von Bora Bora. Wir waren das einzige Schiff in der Lagune und Tagesgespräch.

Fakarava inner lagoon
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Von hier ging es zu den Tuamotus. Das größte der polynesischen Archipele. Der Start war in Fakarava. Eine Lagune mit der Ausdehnung von 50 X 20 km. Hier sind die Vulkane schon versunken, und die Lagune wird nur von einem Korallenkranz eingerahmt, an den Korallen sind die Motus (kleine Inseln) angehängt. Die Menschen leben hier im Einklang mit der Natur, vielfach ohne Strom und fließend Wasser. Der Lebensunterhalt wird vorwiegend mit Kokos erwirtschaftet. Die getrockneten Nüsse werden nach Tahiti gebracht und dort in der Kosmetikindustrie verarbeitet.

Manta Ray
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Höhepunkt war das Durchschwimmen mit Schnorchel durch den Pass von Tetamanu Village. Hier sind wir mit Rochen, Haien, Papageienfischen geschwommen. Ein Erlebnis der besonderen Art.

Unser Törn ging nach Toau und von hier nach Apataki. Hier wurden wir in die Geheimnisse der Perlenzucht eingeführt. Die schwarze Südseeperle ist ein wesentlicher Exportartikel.

Auf Apataki haben wir auf einem Moto, Größe ca. 3 X 0,5 km, einen jungen Mann getroffen der hier ganz allein lebt. Er kam aus Fakarava mit ca. 600 Einwohnern. Dort war es ihm zu voll. Für den Burschen war hier das Paradies. Ich habe ihm aufgezeichnet, dass meine Stadt eine halbe Million Einwohner hat. Unverständliche Augen sahen mich daraufhin an.

Rangiroa
Rangiroa / Daniel Julie / wikimedia.org [BY2]

Auf dem Törn nach Rangiroa wurden wir auf dem Pazifik von einer Delphinschule mit ca. 50 Tieren begleitet. Ein ganz besonderes Schauspiel was uns die Tiere geboten haben. Über Rangiroa ging es über den Pazifik in 44 Stunden zurück zur Basis. Verabschiedet wurden wir mit Muschelketten, was bedeutet, man soll eine gesunde Rückkehr nach Polynesien haben.

Parahi (auf Wiedersehen)

Tahiti

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