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Mit der toskanischen Küste, der Amalfiküste, Sardinien und Sizilien bietet Italien Ihnen für den Segeltörn vier Regionen mit sehr unterschidlichen Charakteren.
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Das Segelrevier rund um Elba eignet sich in besonderer Weise für den Familientörn und für Einsteigercrews. Moderate Windverhältnisse, unkomplizierte Navigation, viele schöne Häfen die nah beieinander liegen sind die Grundlage für einen sorgenfreien Törn. Nicht zuletzt die problemlose und kurze Anreise aus Deutschland machen die Toskana zu einem wunderbaren Ziel für einen Segeltörn.
Elba selbst ist die größte der Inseln des toskanischen Archipels. Sie liegt nur wenige Meilen vom Festland entfernt und zeigt sich dem Segler mit einer abwechslungsreichen Küstenlinie und besonderer natürlicher Schönheit. Auch die übrigen Inseln Giglio, die Vulkaninsel Capraia oder die Halbinsel Argentario machen den Segeltörn vor der Toskanischen Küste zu einem echten Erlebnis. Hier finden sich traumhaft ruhige Ankerbuchten und kleine Fischerhäfen. Natürlich ist auch die gute italienische Küche ein starkes Argument für einen Törn in der Toskana.
Die Topografie bestimmt in hohem Maße die Wind- und Wetterbedingunge in dieser Region, daher ist das Gebiet eher als schwachwindig zu bezeichnen. Lediglich der Schirokko aus Südwesten bläst gelegentlich (vorwiegend Frühjahr und Herbst) mit mehr als 3 Beaufort. Darüber hinaus werden Segler manchmal von den Fallböen überrascht, die von den umliegenden Hügeln und Bergen heruntersausen. Im Mai, Juni und im September finden Sie hier beste Bedingungen vor. Da in Italien im August Sommerferien sind, wird es in dieser Zeit manchmal voll.
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Im Golf von Neapel liegen die Inseln Capri, Ischia und Procida und nordwestlich davon die Pontinischen Inseln Ponza, Ventotene, Santo Stefano, Zannone und Palmarola. Vielen gilt dieser Küstenstreifen als einer der schösten in Italien überhaupt. Natürlich wirkt sich dies auch auf die Besuchermenge in dieser Region aus, insbesondere jedoch in der Vor- und Nachsaison sollte dies keinen Segler von einem Besuch in dem wunderschönen Segelrevier abhalten. Steile Gebirgszüge säumen den grünen Küstenstreifen in den sich malerische Hafenstädte eingenistet haben. Die Inseln Capri und Ischia beeindrucken mit einst mondäner, ehrwürdiger Bebauung. Die Pontinischen Inseln sind wegen ihrer natürlichen Schönheit weltbekannt. Hier finden Segler unzählige Buchten abseits des Trubels am Festland.
Wie auch an der Küste der Toskana ist das Gebiet eher von leichten bis mäßigen Winden geprägt. Gelegentlich verirren sich Ausläfer des Mistrals oder des Schirokkos hierher, meist jedoch weht ein thermischer Wind aus West bis Nordwest.
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Sardinien ist die zweitgrößte Mittelmeerinsel. Da die Westküste sehr rauh ist und häfig dem Mistral ausgesetzt ist, der vom Tal der Rhône über das westliche Mittelmeer heranstürzt, eignet sich insbesondere der Nordosten Sardiniens für einen erlebnisreichen Segeltörn.
Die zauberhafte Costa Smeralda erwartet Sie dort mit smaragdgrünem Wasser und mondänen Marinas, sowie dem direkt vorgelagerten Maddalena Archipel mit vielen schönen Ankerbuchten, glasklarem Wasser und sauberen Stränden. Nur ca. 15 Seemeilen entfernt liegt Bonifacio auf Korsika. Der Schlag durch die Strasse von Bonifacio kann mitunter etwas sportlich werden, wenn der Mistral durch die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien drängt.
Bei stabiler Wetterlage sind an der Costa Smeralda thermische Winde aus Nordost bis Südost zu erwarten. Bei Mistral erwarten den Segler jedoch kräftige Fallböen in Küstennähe. Insbesondere in der Straße von Bonifacio legt der Wind nocheinmal um 2 bis 3 Windstärken zu.
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Besonderes Highlight der Liparischen Inseln, die nur wenige Seemeilen nördlich der Sizilianischen Küste liegen sind die beiden aktiven Vulkane auf Stromboli und Vulkano. In klaren Nächten ist der Feuerschein des Stromboli schon von weitem auszumachen. Der Berg wurde bereits in der Antike als Leuchtfeuer genutzt. Mit einem ortskundigen Führer können Sie den Vulkan sogar besteigen und sich das Schauspiel aus nächster Nähe aunschauen.
Natürlich bietet das Segelrevier auch darüber hinaus sehr viel. Schließlich ist Sizilien selbst ein wunderschönes Ziel mit malerischer Landschaft, dem beeindruckenden, schneebedeckten Ätna und fruchtbaren Orangen- und Zitronenplantagen. Die Liparischen Inseln erwarten Sie mit vielen kleinen, ruhigen Buchten und einigen romantischen Dörfern und Hafenstädchen.
Vorwiegend finden Sie an der Sizilianischen Nordküste, vor der auch die Liparischen Inseln liegen Nordwestliche Winde um die 4 Windstärken vor. In Landnähe ist mit Fallböen zu rechnen. Gelegentlich tritt im Frühjahr und Herbst einmal der Schirokko auf mit hohen Windgeschwindigkeiten aus südlichen Richtungen.
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