
Am Rande des Burgund beginnt der sanfte Canal latéral à la Loire, der parallel zum natürlichen Flusslauf der Loire verläuft. Von hier aus können Sie die wunderbare Umgebung mit den weinbedeckten Hügeln und die wunderschöne Loire selbst überblicken. Mit nur wenigen Schleusen und ruhigen Gewässern ist dies ein perfektes Gebiet für Anfänger.

Der schleusenarme Canal latéral à la Loire verläuft in einer Länge von 196 Kilometern zwischen Briare im Norden und Digoin im Süden, meist parallel zur Loire. In südlicher Richtung trifft er bei Decize auf den Canal du Nivernais und in Digoin hat er Anschluss an den Canal du Centre sowie eine Verbindung mit dem Canal de Roanne à Digoin. In nördlicher Richtung setzt er sich bei Briare im Canal de Briare und bei Montargis im Canal du Loing fort. Mehrere kurze Kanäle mit nur wenigen Schleusen zweigen vom Canal latéral à la Loire ab. An seinen Ufern liegen berühmte Weinanbaugebiete, wie das bezaubernd gelegene Sancerre. Malerische Dörfer und lebendige Städtchen in einer ländlichen Umgebung bilden eine friedvolle und entspannende Kulisse, fern vom Massentourismus. Der Kanal wurde 1838 eröffnet. Damals war der Bau von drei langen, kunstvollen Aquädukten, welche die Flüsse Loire und Allier überspannen, sicher sehr kompliziert.
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Dieser 57 km lange Kanal verbindet die Loire ab Briare mit dem Canal du Loing in Montargis. Er wurde bereits 1642 fertig gestellt, um Paris mit Lebensmitteln zu versorgen. Als erster Kanal in Europa überquerte er eine Wasserscheide. Dazu waren mehrere Schleusentreppen notwendig, die heute noch zu besichtigen sind. Sie fahren durch liebliche, hügelige, oft mit Wald bestandene Landschaften.
Er beginnt bei Montargis, mündet 49 km später bei St. Mammès in die Seine und ist ein Teil der alten ,Bourbonen-Route', die von Paris bis nach Lyon führte. An den Ufern des waldreichen, malerischen Loingtales liegen idyllische Dörfer und geschichtsträchtige Baudenkmäler, die zu einem Spaziergang oder einer Radtour animieren.
Diese beiden idyllischen Kanäle beginnen bei Digoin. Als südliche Verlängerung des Canal latéral à la Loire verläuft der Canal de Roanne à Digoin 55 Kilometer entlang der Loire. Vor einigen Jahren wurde er instandgesetzt und bietet der Freizeitschiffahrt zehn perfekt gewartete Schleusen, gepflegte Ufer, angenehme Anlegeplätze und viel Ruhe.
Die Yonne ist die Fortsetzung des Canals du Nivernais. Meist fließt sie durch ein enges, dicht bewaldetes, sehr schönes Tal. Die schiffbare Strecke wechselt zwischen Kanal- und Flussabschnitten. Von Auxerre bis zu ihrer Mündung in die Seine bei Montereau erwarten Sie auf 108 Kilometern nur 26 Schleusen und nahezu keine Berufsschiffe. Bei Laroche-Migennes zweigt der Canal de Bourgogne ab. Fahren Sie noch ein Stückchen auf der Yonne weiter, denn in Richtung Sens erwarten Sie eine Schleuse mit schrägen Wänden und einige städtebauliche Kleinode. Dazu zählt das an einem Altarm gelegene, verschlafene Städtchen Cézy mit seinen alten, gepflegten Häusern in verwinkelten Gassen, dem kleinen Schloss am Wasser und der alten Hängebrücke.