Segeltörn-Vorschlag in den Kanaren

Segeln auf den Kanaren: Yachtcharter zwischen Teneriffa und Lanzarote

Hier finden Sie Revierinfos, Klima- und Wetterinformationen, Charterpreise und Insidertipps für Ihren Segelurlaub auf den Kanaren.


Kanarische Inseln: Törnvorschlag

Kanarische Inseln

Der kanarische Archipel liegt am Rande des östlichen Atlantik, auf 28° nördlicher Breite, vor der afrikanischen Küste, auf der Höhe der Wüste Sahara. Es handelt sich um Inseln vulkanischen Ursprungs mit einer kleinen Plattform und einem steilen Schelf, das sehr dicht bei den Inseln in sehr große Tiefen führt. Ausnahmen sind die Südküsten einiger Inseln, die größere Plattformen aufweisen. Das außergewöhnliche Relief der höchsten Inseln bedingt durch ihr Klima, das sich von Ort zu Ort sehr schnell ändern kann und eines der bemerkenswertesten Phänomene der Inseln darstellen: die überaus beeindruckenden Mikroklimate.
Diese ermöglichen es, dass es in nicht sehr weit voneinander entfernten Gebieten völlig andere klimatische Verhältnisse herrschen. So kommt es, daß die Kanarischen Inseln eine Summe aus Strand und Schnee, aus Felsen und Sand, aus Wäldern und Wüsten, aus Bergen und Ebenen sind.

Die Kanarischen Inseln, eine der siebzehn Autonomen Regionen Spaniens, zu dem sie seit dem 15. Jahrhundert gehören. Die Ureinwohner sind unter dem Sammelnamen Guanchen bekannt. Die Katholischen Könige, die bestrebt waren, die Inseln in das kastilische Reich zu integrieren, beenden die Eroberung des Archipels gegen Ende des besagten Jahrhunderts, die anfangs desselben von dem Normannen Jean de Béthencourt und Gadifer de la Salle begonnen wurde. So wurde der Archipel, der eine entscheidende Rolle auf der Südroute und bei der Eroberung afrikanischen Territorium spielte, zum südlichsten Teil des Reiches. Auch Kolumbus wusste von dieser Tatsache. Bevor er die Reise antrat, auf der er, ohne es zu wollen, die Neue Welt entdeckte, reparierte er hier seine Schiffe und versah sie mit Proviant. Seitdem sind die Kanarischen Inseln nicht nur Zwischenstation auf dem Weg nach Westindien, sondern ein Treffpunkt dreier Kontinente mit einer regen Handelstätigkeit und Ausgangspunkt für eine starke Emigrationsbewegung, vor allem in Richtung Lateinamerika. Diese lange Tradition prägt den Archipel: Die Schifffahrt ist, seit jener Zeit, bis auf den heutigen Tag außerordentlich wichtig für die Inseln.

WETTER

Die Kanarischen Inseln sind kein Anfänger-Segelrevier. Das gilt gleichermaßen für die Navigation als auch für die praktische Seemannschaft. Die Distanzen zwischen den Inseln betragen zwischen 50 und 70 Seemeilen. Das bedeutet in der Regel einen kompletten Segeltag, manchmal auch Nachttörn bei zum Teil starken Wind entsprechenden Seegang. Daher darf auch gutes Ölzeug nicht im Reisegepäck fehlen.

Das sanfte Klima (22° C im Jahresmittel) während des ganzen Jahres, wenige Niederschläge und die stetigen Passatwinde ermöglichen Segeltörns zu jeder Jahreszeit. Die durchschnittlichen Windstärken betragen 15 - 20 Knoten, was jedoch nicht für die Gebiete, welche im Einflussbereich der Inseln liegen, gilt. Die Passatwinde werden durch die hohen Landmassen in den Kanälen zwischen den Inseln wie in Düsen zusammengepresst und durch den Venturieffekt beschleunigt.

Die Windstärken verdoppeln sich und Wellen bauen sich bis zu 6 m auf. Am deutlichsten zeigt sich dieser Düseneffekt im Kanal zwischen Gran Canaria und Teneriffa. Die Starkwindzonen sind jedoch gut bekannt und mit einer seetüchtigen Yacht und einer guten Mannschaft ist das Segeln ein Genuss, denn welchem Segelrevier gibt es ansonsten bei schönsten Sonnenschein garantierten Starkwind.

Wenn die Passatwinde nicht wehen, gelangen Luftmassen aus anderen Gebieten auf die Inseln. Manchmal, meistens im Winter, kommen die Winde direkt aus dem Norden und bringen kältere, polare Luftmassen heran. Diese sind für die meisten Niederschläge verantwortlich. Dreht die Windrichtung auf West oder Südwest, kommt der Wind vom afrikanischen Festland. Dann herrscht Südwetter oder Levante. Der Wind bringt feinsten Staub aus der Wüste mit sich, der wie ein feiner Schleier in der heißen und trockenen Luft hängt. In diesen Momenten wird man daran erinnert, das die Sahara nicht sehr fern ist.
Das milde Klima wirkt sich natürlich auch auf die Wassertemperaturen aus, die zwischen 17 Grad C im Winter C im Sommer schwanken.

WICHTIGER HINWEIS

Bitte bedenken Sie bei Ihrer Törnplanung, dass Sie in jedem Fall die Liegeplätze in den Yachthäfen beim jeweiligen Hafenamt/meister vorbestellen (mind. 1-2 Tage zuvor) müssen. Das ist auf Grund der wenigen Gastliegeplätze zwingend erforderlich.

 

STROM und GEZEITEN

Das gesamte Jahr setzt der Kanarenstrom in SSW-licher Richtung mit 0,5 bis 1 kn. Die Gezeitenströme setzen bei Flut in nördliche Richtung, bei Ebbe in südliche. Der Tidenhub beträgt zwischen 1,8 m bei Nipp- und 2,8 m bei Springzeit. In den Häfen ohne Schwimmstege, wird An und von Bordgehen bei Niedrigwasser manchmal zur Kletterpartie. Ein Beiboot erweist sich dann als hilfreich.

Das Basispersonal wird Sie gern und kompetent bezüglich Ihrer Törnplanung beraten.

LA PALMA - Die Schöne

La Palma entpuppt sich hinter ihren zerklüfteten Küsten und den Stränden aus schwarzen Sand, als die exotischste der Kanarische Inseln. Bekannt als "Die schöne Insel" (La Isla Bonita) wegen der grünen Landschaften, beherbergt sie in ihrem Innersten des Nationalparks Caldera de Taburiente. Dieser immense Krater mit 28.000 m Umfang und 700 m Tiefe hat Wände die praktisch vertikal abfallen, geschliffen vom Wasser in Tausenden von Rinnen und Einschnitten. Der Krater dessen Grund von einem ausgedehnten Wald bedeckt wird, beherbergt eine große Zahl von weltweit einmaligen Tier- und Pflanzenarten.

LA PALMA / Santa Cruz
28°41`N 17°46 W
Der Hafen Santa Cruz befindet sich direkt am Stadtzentrum. Am besten man ankert vor dem Strand, denn der Yachtclub bietet maximal zehn Gastliegeplätze. Übrige Liegeplätze sind von einheimischen Booten belegt.
Es ist ratsam, zusätzlich eine Landfeste auszubringen, denn bei starken lokalen Winden, oder Fallböen bietet ein Anker alleine keine ausreichende Sicherheit. Bei südlichen Winden steht je nach Windstärke entsprechender Schwell im Hafen. Dann verholt man sich am besten an der Pier wo die einheimischen Fischerboote liegen. Größere Yachten liegen längsseits am äußerem Ende der Hauptmole. Skipper melden sich im Hafenbüro. Es befindet sich in einem flachen Gebäude am Hafeneingang.

Es gibt eine ganze Reihe guter Restaurants und Bars. Das Restaurant "Chipi Chipi" in Velhoco besticht allerdings nicht nur durch das ausgefallene (und kitschige) Innendesign - das Essen, als auch der Service sind exzellent.

Santa Cruz de la Palma

AUSFLÜGE AUF PALMA

In TAZACORTE, inmitten riesiger Bananen-Plantagen gelegen, gibt es einen malerischen Hafen und schöne Strände.

LOS LANOS DE ARIDANE ist ein herrliches Tal, über dem der Aussichtspunkt El Time thront. Von hier aus kann man den Nationalpark Caldera del Taburiente überblicken.

Die CUEVA BONITA, in der Nähe von Tijarafe, ist eine wirklich sehenswerte Grotte.

EL HIERRO


Hierro, die kleinste und südwestlichste Insel der Kanaren, galt bis zur Entdeckung Amerikas, als das Ende der bekannten Welt. Sie ist 50 Kilometer lang und nur 20 Kilometer breit.

Ihre Klippen, die zum Teil bis zu 1200 m hoch sind, und die verschlungenen Lavaformationen kontrastieren mit der zentralen Plattform und ihren sanften Hochebenen. Man findet hier Kanarische Pinien, Heidekraut, Zedern und Sadebäume.

Die abrupte Küste von Hierro verbirgt unter ihren klaren Wassern umwerfend schöne Meeresböden, mit Formationen, die denen auf dem Land in nichts nachstehen. Dies macht die Insel auch zu einem Paradies für Taucher und Sportfischer.

HIERRO / Puerto de la Estaca
27°47`N 17°54 W
Verhältnismäßig sicherer Hafen, jedoch offen nach Süden. Bei südlichen Winden verholen sich einheimische Boote in die Bucht Tijimiraque - ein paar Seemeilen südlich von Puerto de la Estaca.
Die Kaimauer sollte unbedingt Dienstag-, Donnerstag-, und Samstag Nachmittag für die Fähre freigehalten werden.
Im Juli und August können starke lokale Winde (Levante) auftreten. Dann ankert man am sicherer in der Hafenbucht. Der Tidenhub liegt zwischen 1,5m und 2m.
Yachten sind grundsätzlich willkommen. Für kurze Aufenthalte wird keine Liegeplatzgebühr verlangt. Melden Sie sich im Hafenbüro (neues graues Gebäude im Ort - Tel. 55 09 36) an. Das Hafenbüro ist täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet.
Am Kai befindet sich das Büro des netten und sehr hilfsbereiten Hafenmeisters "Pepe" (Tel. 55 09 03). Was Sie auch suchen - ob Reparaturbetrieb, Einkauftipps, Landanschluss, Duschen etc.- Pepe weiß einfach alles!

HIERRO / La Restinga
27°38`N 17°59 W
Restinga ist ein Fischerhafen an der Südspitze der Insel Hierro. Der Hafen wird durch eine massive Hafenmauer geschützt. Achtung! Bei starken südlichen Winden kann die Einfahrt in Hafen gefährlich werden.
Bei lokalen Winden aus östlicher und südöstlicher Richtung ist es unmöglich an der Kaimauer festzumachen (extrem starker Schwell). Dann liegt man auch hier sicherer vor Anker in der Hafenbucht. Bei Winden aus nordöstlicher Richtung dagegen, liegt man hier sicher und gut geschützt.

LA GOMERA - Insel der Berge

GOMERA / San Sebastian
28°05`N 17°06W

Am 6. September 1492 unternahm Christopher Kolumbus seine Reise in "die Neue Welt". Ausgangshafen der "Santa Maria" war San Sebastian. Die historischen Bauten in der alten Hafenstadt lassen heute noch ahnen und spüren wie es zu Zeiten des Aufbruchs Kolumbus dort ausgesehen haben muss. In Andenken an den Weltenentdecker findet jedes Jahr Anfang September das Festival "Semana Colombina" in San Sebastiano statt.

Im 16. Jahrhundert entwickelte sich San Sebastian dann zu einem größeren Handelshafen. Auf den Werften wurden letzte Reparaturen durchgeführt und die großen Rahsegler wurden hier mit dem notwendigen Proviant versorgt bevor sie den sicheren Hafen verließen und die lange Reise über den Atlantik antraten.

1992 entstand im nördlichen Teil des Fähr- und Handelshafen ein Yachthafen der ca.50 Yachten Platz bietet. Bedingt durch den stetigen Fährverkehr zwischen Los Cristianos/Teneriffa und San Sebastian, liegt man im Yachthafen mitunter unruhig.

Bei einem Landgang sollten Sie unbedingt das Parador Hotel "Conde de Gomera" aufsuchen. Das Parador ist ein wunderschöner Nachbau des Original Landsitzes vom Grafen Hernan Peraza. Die Innenausstattung ist entsprechend luxuriös. Auf der Gartenterrasse des Hotels genießen Sie einen herrlichen Ausblick über ganz San Sebastian.

Am Abend sollten Sie das Restaurant PASEO an der Casa del Mar (Tel. 87 12 19) besuchen. Die spanische Küche ist ausgezeichnet, Segler und Yachties sind gern gesehene Gäste und die Preise sind durchaus akzeptabel. Etwas rustikaler und Inseltypisch isst man im LA CABANA etwas außerhalb der Stadt.
Verpflegung ist kein Problem. Es gibt es diverse Supermärkte. Die größten Supermärkte sind beispielsweise der Supermercado "Torre del Conde" in der Calle Ruiz de Parron; Supermercado "Sebastian" in der Avenida Colon und der Supermercado "Nuestra Señora de Guadelupe" in der Calle del Medio 33. In der Calla del Medio (hinter der Kirche) befindet sich auch das Postamt.

Für den Fall, dass Sie einen ausgedehnten Landgang einplanen und ein Auto mieten möchten, können wir nachfolgende Autovermietungen aufführen:

Auto Garajonay, Plaza de las Americas Tel. 87 13 62
Rent a Car, Pae Tel. 87 01 48
Piñero, Tel. 87 01 48
La Rueda, Calle del Medio 19, Tel. 87 07 09
Avis, am Hafen Tel. 87 04 61

GOMERA / Puerto Valle de Gran Rey
28°05`N 17°20 W
Der Hafen Valle de Gran Rey hat einen vor allen Winden (insbesondere Südwest) gut geschützten kleinen Hafen. Entweder man ankert etwas außerhalb der Hafenbucht, oder aber man bringt zwei Anker aus und benötigt eine entsprechend lange Landfeste, die man per Dinghi ausbringt und an der Hafenmauer festmacht. Bei starken östlichen, oder südöstlichen Fallwinden, ist eine Ankerwache unbedingt ratsam, da der Ankergrund nicht besonders gut hält. Größere Schiffe, auch örtliche Fischer liegen oft längs dem Wellenbrecher.
Der kleine Hafen wird mehr und mehr beliebter Ausgangspunkt für Weltumsegler für den "Sprung über den Atlantik".

Rund um den Hafen gibt recht gute Versorgungsmöglichkeiten (Supermercado Adana), Wechselstube, Post, Autovermietung sowie diverse gute Restaurants und kleine Bars. Es besteht eine Busverbindung zwischen den Orten Valle Gran Rey und San Sebastiano.

Avis Büro, Calle La Puntilla Tel. 80 56 21
Car Hire El Carmen, Tel. 805029

TENERIFFA

Teneriffa ist die größte Insel des Archipels und öffnet den Weg zu den westlichen Inseln. Erwähnenswert ist insbesondere die Küste zwischen Playa de Las Américas und Punta de Teno.
Die Yachthäfen Teneriffas bieten den Seglern alles was er auf seinem Törn braucht und außerdem noch eine Vielfalt von anderen Aktivitäten ( z. B. eine U-Bootfahrt vom Hafen Las Galletas). Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang auch die erstklassig ausgestatteten Yachthäfen Puerto de Colón, Los Cristianos sowie Los Gigantes.
Sollten Sie einen Landtag einplanen, planen Sie einen Ausflug in den Teide-Nationalpark mit seinen wunderschönen Cañadas und besuchen Sie den Teidegipfel. Mit seinen fast 4000 m Höhe bildet er das Dach Spaniens. Bei klarem Wetter kann man Gran Canaria, La Palma, El Hierro und Gomera sehen.

TENERIFFA / Los Cristianos
28°03`N 16°43W
Ankommende Yachten melden sich zunächst bei der "Commandancia de Marina". Das Büro liegt im südwestlichen Teil des Hafens (Tel. 79 11 02) und ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 14 Uhr und von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Der Hafen ist stark frequentiert vom täglichen Fährverkehr und sonstiger Berufsschifffahrt. Die besten Plätze im inneren des Hafens, sind meist von einheimischen Booten belegt. Der Tidenhub beträgt ca. 1,8m - 2 m.
Yachten sollten in der Hafenbucht vor Anker gehen - im sicherem Abstand zum Fahrwasser des Fährverkehrs.
Rund um den Hafen gibt es zahlreiche Restaurants, Cafés, und Einkaufsmöglichkeiten.

TENERIFFA / Puerto Colon
28°05’N 16°45’W
Der Yachthafen Puerto Colon befindet sich ein paar Seemeilen nordwestlich von Los Cristianos. Ein großer Wellenbrecher gewährleistet guten Schutz. Die Marina Colon hat leider sehr viele Dauerlieger und einige Plätze sind auch von einheimischen Booten belegt. Von 346 Plätzen sind maximal "20" für Gastlieger reserviert. Daher ist eine vorherige Reservierung zu empfehlen. Telefon 922 79 45 11, Fax 922 79 45 50.
Das Hafenbüro befindet sich auf der Steuerbordseite des Marinaeingangs. Der Schiffsführer muss die Schiffspapiere, Crewliste sowie die Pässe vorlegen.
Der Yachtclub "Club Nautico Puerto Colon" hat eine Bar und ein angeschlossenes Restaurant, in dem sogar auch "Nichtmitglieder" speisen und trinken dürfen.

TENERIFFA / Los Gigantes
28°15’N 16°50’W
Puerto de los Gigantes ist einer der wenigen privaten Yachthäfen, direkt an der Steiküste von Los Gigantes. Dieser Küstenabschnitt ist besonders schön. Große Felsen ragen wie Giganten aus dem Wasser hervor - und gaben den Namen für diesen Yachthafen.
Puerto de los Gigantes wurde 1989 durch ein schweres Unwetter stark beschädigt, aber inzwischen sind natürlich alle Schäden wieder behoben. Ein neuer Wellenbrecher - eine spezielle Konstruktion um schweren Seen standzuhalten, wurde nachträglich gebaut. Vor dem einlaufen sollte man vorsichtshalber nochmals die Funktionstüchtigkeit des Motor überprüfen, da in der Hafeneinfahrt immer Schwell steht. Bei starken NW-Winden sollte man ein Einlaufen nicht riskieren, da entsprechend schwere Grundseen die Hafeneinfahrt unpassierbar machen.

Yachten sollten sich unbedingt über UKW Kanal 09 anmelden bevor Puerto de los Gigantes anlaufen. Das Hafenamt befindet sich neben der Tankstelle. Öffnungszeiten: 9 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr. Der Yachthafen verfügt über 300 Liegeplätze, davon sind ca. 20 für Gäste reserviert. Alle Liegeplätze besitzen Wasser- und Stromanschlüsse.
Los Gigantes ist ansonsten ein hübscher Ort. Es gibt verschiedene Restaurants, zwei gut sortierte Supermärkte, Shops, Autovermietungen etc. - für jeden Geschmack etwas.

AUSFLÜGE AUF TENERIFFA

OROTAVA ist eine außerordentlich schöne Stadt mit herrschaftlichen Häusern im traditionellen Stil der Inseln. Bekannt sind vor allem die Casas de los Balcones, Häuser aus dem 17. Jahrhundert mit den so typischen Holz-Balkons. Besonders sehenswert ist Orotava während der Fronleichnam-Feierlichkeiten, wenn die ganze Stadt mit Blumen geschmückt ist und Erde in den 6 verschiedenen Farben, die in der Umgebung vorkommen, verstreut wird.
Orotava liegt in einem wahrlich paradiesischem Tal, dem Valle de la Orotava. Wenn der Gipfel des nahen Teide noch von Schnee bedeckt wird, stehen die Blumen hier in voller Blüte. Der deutsche Wissenschaftler Alexander von Humboldt, nach dem hier ein Aussichtspunkt benannt ist, berichtete, dass er angesichts der Schönheit dieses Anblicks in die Knie gesunken sei.

GRAN CANARIA - Der kleine Kontinent

Gran Canaria liegt im Zentrum des Kanarischen Archipels und ist in jedem Jahr Ausgangspunkt des weltweit wichtigsten Ereignisses im Bereich der Überseeregatten, der ARC (Atlantic Ralley for Cruisers), an der mehr als 100 Yachten teilnehmen, die den Atlantik von Gran Canaria aus bis zur Karibikinsel St. Lucia in der Karibik überqueren.
Der fast zweihundert Kilometer lange Küstenstreifen verfügt über 5 Yachthäfen (Agaete, Mogán, Puerto Rico, Pasito Blanco, Puerto de la Luz und Arguineguin) sowie zahlreiche schöne Ankermöglichkeiten. Hinzu kommt jetzt in Las Palmas noch ein sechster Yacht- und Sporthafen "El Muelle Depotivo de Las Palmas de Gran Canaria". Er liegt im unmittelbaren Zentrum der Inselhauptstadt.
Die Yachthäfen, die in der Mehrzahl im Süden der Insel liegen, bieten alle Anlege- und Versorgungsleistungen und ermöglichen eine große Palette von alternativen Aktivitäten wie z.B: Fallschirmsegeln, Landausflüge u.s.w.

Das zentrale Gebirge bestimmt die Existenz verschiedener Klimazonen. Die Berge halten die feuchten Passatwinde zurück; dadurch ist es im Norden der Insel feuchter und häufiger bewölkt. Der Süden der Insel (im Windschatten der Passatwinde) hingegen ist meistens wolkenfrei und weitaus trockener.

Es gibt rund Gran Canaria eine ganze Reihe von Yachthäfen. Unter Berücksichtigung der Windverhältnisse, ist es ratsam von Nordosten Richtung Südwesten zu segeln.

GRAN CANARIA / Las Palmas
28°08’N 15°25’W
Las Palmas ist eine der modernsten Städte des Archipels und hat sicherlich auch den größten Hafenbetrieb. Die Stadt hat einen Hauch von Rio de Janeiro mit ihren weiten Sandstränden mitten am Zentrum der Stadt. Der Strand wird durch ein natürliches Riff geschützt, sodass man unbedenklich ganzjährig baden gehen kann. Direkt am Yachthafen gibt es nicht viele Restaurants. Das Beste heißt Julio Navarro, am Anfang der Calle Beethoven. Dieses Lokal ist speziell bei den Yachties beliebt (vielleicht weil man nicht so weit laufen muss) und hat auch ganz akzeptable Preise. Pizza Real in der Calle Gerneral Mas de Gaminte 11 ist ebenfalls ganz populär - und nebenbei auch preiswert. Für den feinen Gaumen und wenn es an nichts fehlen soll, ist das Hotel Santa Catalina, einen kurzen Spaziergang vom Yachthafen entfernt, eine gute Empfehlung.

Nachdem man das Molenfeuer der Muelle Deportivo an Backbord gelassen hat, geht man zunächst an der Tankstelle längsseits. Das Hafenpersonal weist einen Liegeplatz zu. Die notwendigen Formalitäten erledigt man im Hafenbüro welches sich am südlichen Ende des Hafenbeckens befindet.

GRAN CANARIA / Bahia de Gando
28°56’N 15°22,5’W
Bahia de Gando bietet wahrscheinlich den besten Schutz vor starken Nordwinden. In der Bucht selbst muss man auf ausgediente, aber noch verankerte Bojen achten. Der beste Ankerplatz befindet sich im westlichen Teil der Bucht. Dort liegt man relativ sicher vor Schwell und Wind. Idyllisch ist dieser Ankerplatz kaum, denn der Fluglärm ist störend - Tag und Nacht.

GRAN CANARIA / Pasito Blanco
27°45’N 15°37’W
Südlich vom Leuchtturm Maspalomas befindet sich die Marina Pasito Blanco. Diese gut geschützte Marina mit ca. 300 Liegeplätzen liegt inmitten einem kleinen Villen- und Urlaubsort und bietet alle Annehmlichkeiten eines modernen (und teuersten) Yachthafens. Das Büro des Hafenmeisters befindet sich in der Yachtwerft und ist in der Zeit von 9 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Der Hafen arbeitet auf UKW-Kanal 16 und 06. Telefon und Fax: (9) 28 14 21 94.

GRAN CANARIA/ Puerto de Mogan
27°49’N 15°46’W
Puerto de Mogan kann bei bei jedem Wetter Tag und Nacht angelaufen werden. Alle Liegeplätze haben Wasser- und Stromanschluss. Sanitäre Anlagen befinden sich auf der Hauptmole und am Turm der Hafenmeisters.
Um den Hafen herum befinden sich zahlreiche Restaurants, Bars, Shops etc., die teilweise von Yachties die dort "hängen geblieben" sind, betrieben werden. Die Supermärkte haben eine reichhaltige Auswahl. Das liegt hauptsächlich daran, dass sich hier Segler für bevorstehende Atlaniküberquerungen verproviantieren. Frischen Fisch und Schalentiere sind in der Pescaderia La Moganera direkt am Strand erhältlich.

GRAN CANARIA / Puerto Sardina
28°09’N 15°42’W
Puerto de Sardina bietet gegen Winde aus NE-licher und SE-licher Richtung recht guten Schutz. Am besten ankert man südlich der kleinen Mole, da die Mole meistens von einheimischen Fischerbooten belegt ist. Das kleine Fischerdorf wird gerne an den Wochenenden von einheimischen Familien besucht. In der Mitte der Bucht befindet sich ein kleiner Sandstrand. In Puerto de Sardina gibt es ein paar gute Fischrestaurants.

AUSFLÜGE AUF GRAN CANARIA

Die beeindruckende Landschaft rund um TEJEDA wurde von dem spanischen Schriftsteller Unamuno als "versteinerter Sturm" bezeichnet. Wir finden grüne Täler mit Mandel-Kulturen am Fuß der mächtigen Bergspitzen des Roque Nubo und Bentayga.

ARINAGA ist ein romantisches und typisches Fischerdorf, von dem aus sich ein herrliches Panorama entbietet.
MOGÁN: ein wunderschönes Tal mit Kulturen tropischer Früchte.
ARUCAS: Diese gepflegte alte Stadt mit schönen Gartenanlagen liegt an einer beeindruckenden Steilküste mit malerischen kleinen Buchten. In der Nähe finden wir den Vulkan Montaña de Arucas, sowie die größten Bananen-Kulturen der Insel.

TEROR die Ortschaft, die "in der Luft zu schweben scheint", liegt auf einem Hochplateau 575 m über dem Meer, und ist von gewaltigen Bergmassiven umgeben.
Diese ruhige Ortschaft, weit abseits des hektischen Tourismus, mit schönen Bauwerken im Kolonial-Stil, etwa die Casa de Doña Teresa de Bolivar, ist zugleich ein bekannter Wallfahrtsort.

GUIA liegt im Norden der Insel. Hier befindet sich das Cenobio de Valerón, eine Gruppe von Höhlen, die von versteinerter Lava umschlossen werden.

AGAETE liegt am Meer, am Ausgang einer beeindruckenden Schlucht, mit Plantagen von Papayas, Avocados, Kaffee und Bananen. Hier befindet sich auch das Balneario de los Berrazales mit seinen Thermalquellen.

FUERTEVENTURA

Fuerteventura besitzt eine Farbenpracht und Lichtverhältnisse, die auf den anderen Inseln nur schwer zu finden sind. Sie ist die Insel der Rot-, Ocker- und Orangetöne, in tausenden von Schattierungen.
Hinzu kommen nicht enden wollende Strände, die den Segler durch ihren weißen Sand und die Klarheit des Wassers in Staunen versetzen. Die paradiesischen Strände werden von herrlichen, einsamen Buchten unterbrochen und laden zum Baden, Fischen oder Tauchen ein.
Was die Yachthäfen angeht, so sind besonders: El Castillo, Gran Tarajal und Morro Jable zu erwähnen. Diese Sporthäfen bieten alle Vorsorgungsmöglichkeiten für Segler und natürlich kanarische Gastronomie, die hier auf Meeresfrüchte spezialisiert ist.

LANZAROTE - Die Mondlandschaft

Lanzarote ist die nördlichste und östlichste Insel des Archipels. Seinen Namen erhielt Lanzarote durch den Seefahrer Lancelotte Maloise. Der Genueser nahm die Insel um 1320 in Besitz. Die Inselgeschichte ist nicht mehr vollständig nachvollziehbar. Durch lange Trockenperioden, Vulkanausbrüche, Piratenüberfälle und Hungersnöte herrschte in vergangenen Jahrhunderten großes Elend auf Lanzarote.

Vulkankegel und Schlackenfelder überziehen weite Teile dieser Insel. Im Timanfaya-Nationalpark welcher im Westen der Insel liegt, kommt diese Mondlandschaft am eindrucksvollsten zur Geltung. Lanzarote und Fuerteventura sind die sonnenreichsten Inseln der Kanaren und fast ganzjährig den Passatwinden ausgesetzt. Es regnet selten auf Lanzarote und auch Wolken machen sich rar. Bedingt durch dieses "Wüstenklima" wundert es nicht, das es auf der Insel weder Wälder noch Wasserquellen gibt.

Die Häuser dürfen maximal drei Stockwerke haben, sie sind fast ausschließlich weiß gestrichen, die Rahmen der Türen und Fenster grün. Der international anerkannte Künstler und Architekt Cesar Manrique hat in Zusammenarbeit mit den Behörden und durch strikte Bauvorschriften selbst Urlaubszentren einen ästhetischen Charakter verliehen.

LA GRACIOSA
29°14’N 013°29’W
Die Insel La Graciosa steht gänzlich unter Naturschutz. Die Meerenge Estrecho del Rio trennt La Graciosa und Lanzarote voneinander. An der engsten Stelle beträgt die Entfernung zu den beiden Inseln ca. eine halbe Seemeile. Auf La Graciosa leben lediglich ein paar Fischerfamilien. Das Landschaftsbild erinnert an die afrikanische Küste, denn Sand und Dünen beherrschen das Bild. Wunderschöne Ankerplätze findet man im Süden der Insel.

LANZAROTE/Arrecife
28°58’N 013°32’W
Die Hauptstadt der Insel liegt in der Mitte der Ostseite. Der Name Arrecife bedeutet "Riff" und davon gibt es viele. Ein Teil der Hafenmolen der drei aneinander grenzenden Häfen, sind auf Riffen errichtet. Die Kennzeichnung der gefährlichen Stellen ist allerdings unzureichend. So liefen schon einige Schiffe auf den Untiefen zwischen Arrecife und Puerto Naos auf, denn auch bei Tage sind diese nur schwer auszumachen.
Die alten Befestigungsanlagen lassen erahnen, dass sich die Bevölkerung von einst gegen Plünderer und Piraten zur Wehr setzen musste.
Am sichersten liegt am in Puerto Naos. In der SE-Ecke des Hafens gibt es zwei Schwimmstege die für Yachten bestimmt sind.
Restaurants, Shops, Post und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich östlich des Club Nauticos hinter der Hafenpromenade.

LANZAROTE/Puerto Calero
28°55’N 013°42’W
Dieser Privathafen bietet einen gegen alle Winde geschützten Liegeplatz. Puerto Calero kann bei Tag und Nacht angelaufen werden. Der Ankunftssteg befindet sich hinter der Tankstelle an der Innenseite der Hafenmole. Im Gebäude des Club Nautico gibt es ein Restaurant und eine Bar.

LANZAROTE/Playas de Papagayo
28°51’N 013°48’W
An der Südküste zwischen dem ehemaligen Wachturm Castillo de las Colorados und der Punta Papagayo, findet man die schönsten Sandstrände von Lanzarote. Man ankert im glasklaren Wasser auf 4 m gut haltenden Sand- und Felsgrund. Ein schöner Tagesankerplatz der allerdings keinen Schutz bei westlichen und südlichen Winden bietet.

LANZAROTE/Playa Blanca
28°52’N 013°50’W
Das ehemals kleine Fischerdorf Playa Blanca liegt nur etwa 2 sm westlich der Papagayo Strände. Der kleine Hafen dient hauptsächlich als Fährhafen zwischen Lanzarote und Fuerteventura und ist häufig belegt. Die Wassertiefe im Hafen beträgt zwischen 5 und 7 m. Eine Alternative ist ein Ankerplatz direkt vor der Promenade des Dorfs. Im Ferienzentrum hinter dem Hafen und auch auf dem Weg zum Dorf findet man hinreichende Vorsorgungsmöglichkeiten.

 

AUSFLÜGE AUF LANZAROTE

TAHICHE, präsentiert uns eine weite Ausdehnung dunkler vulkanischer Asche am Fuß eines einzigartigen bizarren Berges. Die malerischen weißen Häuser der Ortschaft bilden einen großartigen Kontrast dazu. In der Nähe von Taiche befinden sich die Casas Honda, vulkanische Höhlen, die von den Guanches, den Ureinwohnern der Insel, bewohnt wurden.

GUATIZA: hier finden wir ein Meer von Kakteen, das bis zum Horizont reicht. Aus den Insekten, die hier leben, wird ein roter Farbstoff gewonnen, der vor allem in früherer Zeit sehr gefragt war.

LA CUEVA DE LOS VERDES, ein unglaubliches Höhlensystem von 7 Kilometern Länge, das den Vulkan Corona mit dem Meer verbindet. Reflexionen im Inneren der Höhlen führen zu erstaunlichen optischen Täuschungen, die einen Besuch zu einem ganz speziellen Erlebnis machen. In früheren Zeiten pflegten sich die Inselbewohner hier vor den Piraten, von denen sie häufig überfallen wurden, zu verstecken. Für unerwünschte Eindringlinge wurde die Cueva de los Verdes dann meist zur tödlichen Falle.
Von besonderem Interesse für Biologen dürfte eine Tierart sein, die ausschließlich hier vorkommt: der Langostino Blanco ist eine Hummerart von weißer Farbe, die sich völlig an die Lebensbedingungen in diesen Höhlen angepasst hat.

Los Jameos del Agua ein ganz besonderer Abschnitt der Cueva de los Verdes. Der kanarische Künstler Cesar Manrique schuf hier einen Komplex, der die Wunder der Natur mit Wundern der Architektur vereint: wir finden hier Schwimmbäder, Restaurants und sogar einen Tanz-Salon.

EL MIRADOR DEL RIO: ein bizarrer Felsen von 600 Metern Höhe, der gegenüber der kleinen Insel Graciosa ins Meer ragt. Von hier aus entbietet sich ein einzigartiges Panaroma.
EL VALLE DE HARIA: in diesem Tal finden wir eine überraschende Landschaft mit Schluchten vulkanischen Ursprungs, gewaltige Palmen-Wälder von 150 km2 Ausdehnung, sowie eine malerische kleine Ortschaft.

LA GERIA, in dieser spektakulären Landschaft mit tausenden kleinen vulkanischen Kratern können wir eines der ungewöhnlichsten Weinbaugebiete bestaunen: die Bauern heben kleine Gruben aus, die sie zum Schutz gegen den Wind mit Mauern umgeben und mit vulkanischer Asche auffüllen. Hier wachsen dann die Weinstöcke für eine ganz besondere Spezialität der Kanarischen Inseln, den Malvasía.
EL GOLFO ist ein vom Meer überfluteter vulkanischer Krater. Das smaragdgrüne Wasser bildet einen herrlichen Kontrast mit dem umgebenden schwarzen Sand.

GASTRONOMIE

Die Küche der Kanarischen Inseln kombiniert im wesentlichen die traditionelle spanischen Küche mit afrikanischen und lateinamerikanischen Einflüssen. Wir finden hier eine unglaubliche Vielfalt an Rezepten, nicht zuletzt dank des großartigen Angebots der Natur, mit hervorragendem Fisch und ausgezeichneten Früchten und Gemüse.

Ein ganz einfaches und sehr bekanntes Rezept sind die Papas Arrugadas, Kartoffel, die ungeschält in sehr stark gesalzenem Wasser gekocht werden und dadurch ihr charakteristisches Aussehen bekommen. Sie werden mit Mojo, einer scharfen Sauce aus Öl, Knoblauch, Chili und Paprika serviert. Die genaue Rezeptur seines Mojo wird von jedem Koch geradezu eifersüchtig geheimgehalten. Diese Saucen sind unverzichtbarer Bestandteil vieler weiterer typischer Rezepte, etwa des Mojo Cochino, eines Ragouts aus Schweinefleisch.

Fischspezialitäten bieten sich dem Besucher der Inseln in Fülle, zu den bekanntesten regionalen Rezepten gehören Caldereta und Sancocho Canario, ein eingesalzener Fisch in einer Mojo-Sauce.

Unter den vegetarischen Rezepten sticht die Potaje de Berros hervor, ein Eintopf aus Kichererbsen. Gofio ist eine Art Brot, zubereitet nach einen uralten Guanche-Rezept. Es ist die typische Beilage für die Morcillas Dulces, "süße Blutwurst" mit Weintrauben, Rosinen und Mandeln. Auf einigen der Inseln gibt es traditionelle Käse-Spezialitäten, wobei der geräucherte Käse von La Palma und der Flor de Guía von Gran Canaria am bekanntesten sind.

Die exotischen Früchte der Inseln bilden die Basis für ausgezeichnete Desserts und Süßspeisen. Besonders beliebt sind Platanos Fritos, gebratene Bananen.
Unter den Weinen sollte man auf alle Fälle den Malvasía von Lanzarote und die Rotweine von Hierro, La Palma und Taraconte auf Teneriffa versuchen. Eine weitere alkoholische Spezialität der Inseln ist der Honig-Rum.

Seekarten

Deutsche (D) und spanische Seekarten (SP) zu beziehen über: www.hansenautic.de

Überseglerkarte D843 Fuerteventura, Lanzarote
Überseglerkarte D841 Palma, Hierro und Gomera
Überseglerkarte D842 Teneriffa, Gran Canaria

Seekarten Inseln: SP 616 Palma
SP 520 Hierro
SP 517 Gomera
SP 514,516, 515, 612 Teneriffa
SP 610, 611 Gran Canaria
SP 503-507 Fuerteventura
SP 502 Lanzarote

Diese Auswahl wurde nach bestem Wissen und Erfahrung zusammengestellt, es kann aber keinerlei Haftung für Irrtümer, Fehler oder Weglassungen übernommen werden.
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