Segeltörn-Vorschlag in Irland

Segeln in Irland: Yachtcharter vor der grünen Insel

Hier finden Sie Revierinfos, Klima- und Wetterinformationen, Charterpreise und Insidertipps für Ihren Segelurlaub in Irland.


Irland: Törnvorschlag

Basis: Kinsale

Allgemeine Information:

Navigation: Der Tidenhub bewegt sich, je nach Mondphase, zwischen drei und vier Metern. Gezeitenstrom ca. 1 kn, bei Springtide verdoppelt. Dann um die Kaps und in engen Durchfahrten bis zu vier Knoten. Bei starkem Wind rundet man Kaps wegen Stromkabbelungen und reflektierender Welle mit mindestens fünf Seemeilen Abstand. Enge Passagen nur am Tag, bei Windstärken bis 4 Bft. Distanzen im Handbuch oft in Kabellängen (entspricht 0,1 sm). Fast alle Marinas und Ankerplätze sind auch bei Niedrigwasser ansteuerbar. Steuern Sie nie gegen den vollen Tidenstrom, dann haben Sie die Navigation mit der Tide schnell raus.

Lachsnetze: Die während der Fangsaison zwischen Mai und Ende Juli ausgebrachten Lachsnetze können bis zu 6 sm lang sein und liegen vor weit vorspringenden Kaps, in Flussmündungen und an langen, geraden Küstenstrecken. Ein Ende ist meist durch ein Fischerboot markiert, das man über Funk anruft oder, falls es nicht antwortet direkt ansteuert. Das andere Ende markiert eine unscheinbare Boje. Wenn Sie eine kleine Fischerboje ausmachen, halten Sie nach einer zweiten Ausschau. Niemals zwischen beiden Bojen passieren. Häufig sind dort illegale Fischernetze versteckt.

Wetterberichte: Zuverlässige Prognosen von der Küstenfunkstation Valentia Radio auf den UKW-Kanälen 23 (Bantry), 24 (Valentia) und 26 (Cork) nach Ankündigung auf Kanal 16. Sturm- und Navigationswarnungen nach Eingang und zu jeder vollen Stunde.

1. Tag:
Eincheck in der Basis Kinsale. Stadtbummel und Verproviantierung. Der Ort an der Südküste bietet eine grosse Vielfalt an guten Restaurants und Pubs mit Livemusik.

2. Tag:
Leinen los zum ersten Schlag nach Glandore (32 sm). Die Einfahrt nach Glandore wird von zwei Felsen namens Adam und Eve markiert. Die Ansteuerungregel lautet "Avoid Adam and hug Eve" (Von Adam freihalten und dicht an Eve vorbei). Vor Glandore gibt es zahlreiche Besuchermoorings.

3. Tag:
Glandore-Baltimore (20 sm). Ankerstopp in Barlogue am Lough Hyne. Per Dinghi an Land, um die Natur zu erwandern. Die Einfahrt nach Baltimore wird durch eine weiße Barke markiert. Kleiner Hafenort mit Burgruine. Duschen, maritime Atmosphäre und lokale Infos in "Bushe`s Bar". Exzellent Essen können Sie in "Rolf`s Holiday Hostel & Restaurant". Gehen Sie vom Hafen aus links den Berg hoch, halten Sie sich rechts und nach ca. 10 Minuten liegt Rolf`s Hostel zwischen Bäumen versteckt auf der linken Straßenseite (Tel. 028 20 289).
Wenn der Schwell auf den Hafen von Baltimore steht, verholen Sie besser zur gegenüberliegenden Insel Sherkin Island, die auf jeden Fall einen Abstecher wert ist.

4. Tag:
Baltimore-Schull rund Fastnet (25 sm). Ein Muss für jeden Irland-Segler ist natürlich die Rundung des Fastnet-Rock. Anschließend steuern Sie Schull in der Long Island Bay an. Lebendiger Fischerhafen und internationales Seglerzentrum. Moorings gibt es südlich der Pier vor einer Feriensiedlung.

5. Tag:
Schull-Glengariff (35 sm). Durch den Long Island Sound um Mizen Head (200 Meter hohe Felsklippen, nur bei ruhigem Wetter knapp zu runden, sonst mindestens eine Meile Abstand halten) nach Glengarriff. Einer der beliebtesten Ankerplätze in der Bantry Bay.Vincent O´Sullivan (Büro an der Pier) organisiert Trips nach Garnish Island. Mit ihrer subtropischen Parklandschaft ist die Insel das "Mainau" Irlands.

6. Tag:
Glengarriff-Lawrence Cove (Bear Island) (17 sm). Eventuell Zwischenstopp in Bantry zum Aufstocken der Vorräte. Guter Ankerplatz unterhalb des Friedhofs. Ein Besuch des Bantry House (Herrenhaus mit Parkanlage) und des French Armada Centre im Nebengebäude ist zu empfehlen. Lawrence Cove ist eine privat geführte Marina mit kleinem Steg an der Nordseite der Insel. Man hat herrlichen Ausblick auf die Mikish Mountains und den Hungry Hill am gegenüberliegenden Festland. Wenn Sie Zeit und Lust auf eine kleine Inselrundfahrt haben, leiht Ihnen der "Hafenmeister" von Lawrence Cove auch schon mal seinen Kleinbus. Abends sollten Sie auf jeden Fall in Mike O´Sullivans "Lawrence Cove House" dinieren (Tel. 027 75 063). Bei diesem Geheimtipp handelt es sich wirklich um eines der besten Seafood-Restaurants Irlands.

7. Tag:
Bear Island-Sneem (32 sm). Guter Ankerplatz mit Gästemoorings. Netter, kleiner Ort (Taxi oder 20 Minuten zu Fuß). Der Nationalpark Killarney mit vielen Seen und der beliebte Touristenort Kenmare sind per Bus vom Dorf zu erreichen. Festung Staigue Fort aus dem 3. und 4. Jahrhundert.

8. Tag:
Sneem-Valentia mit einer Umrundung der Skellig Islands (40sm), ein steil aus dem Atlantik ragendes Inselpaar. Auf Great Skellig ("Skellig Michael") thront 200 Meter über dem Meer ein Kloster aus dem 6. Jahrhundert. Anlanden mit der Yacht ist verboten. Ausflüge zu den Skelligs sind vom Visitor´s Centre auf Valentia möglich. Bei Strom gegen Tide wegen Kreuzseen schwer anzulaufen. Yachten ankern meist in Knightstown.

9. Tag:
Knightstown/Valentia-Dingle via Blasket Island (25 sm). Besuch von Great Blasket nur bei ruhigem Wetter. Zwei Mooringbojen an der Nordseite der Insel. Das bis 1950 bewohnte Dorf ist noch weitgehend intakt, toller Blick vom höchsten Punkt der Insel, wo sich auch ein nettes kleines Café befindet. In der Einfahrt nach Dingle die Augen offenhalten: vielleicht begegnen Sie Dingles berühmtem Delphin Fungi. Marine im inneren Stadthafen. Sehr lebendiges Städtchen mit Restaurants, Pubs, Irish Folk Music. Mit dem Rad zum Slea Head mit den Steinhütten ("beehive huts"), früher Mönchsiedlungen.

10. Tag:
Dingle-Derrynane (33 sm). Einsamer Naturhafen mit geschütztem Ankerplatz, kann aber bei Starkwind, besonders aus Südwest weder angelaufen noch verlassen werden. In Keating`s Pub neben der Pier ein Taxi nach Caherdaniel zum National Historic Park rufen.

11. Tag:
Derrynane-Crookhaven (35 sm). Bestens geschützte Bucht, Ankern auf Höhe des Dorfes. In O`Sullivans Pub gute Lachssandwiches.

12. Tag:
Crookhaven-Castletownshend (25 sm). Zwischenstopp im Nordhafen von Cape Clear Island. Liegen auf der seewärtigen Seite des Kais. Nach kurzem Fußweg Blick auf die Long Island Bay. Castletownshend: einer der beliebtesten Ankerplätze im Revier. Schloß, Kirche, Museum. Das Restaurant am Platze: Mary Ann`s.

13. Tag:
Castletownshend-Kinsale (34 sm). Gesamtstrecke: 353 Meilen.

14. Tag:
Ersatztag.

15. Tag:
Klarschiff und Auscheck

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