Segelreise in Kanada online buchen

Segeln in Kanada: Yachtcharter vor Vancouver Island

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Segelyacht im Charter-Revier in Kanada

Ihre Yacht in Kanada chartern: Das Revier vor Vancouver Island

Schnee bedeckte Berge, endlose Wälder und tiefe Fjorde ­ vor den Toren der kanadischen Millionenstadt Vancouver liegt ein Revier, das vor unberührter Naturschönheit nur so strotzt. Fischotter spielen ungestört am Ufer, Weißkopfadler ziehen auf der Jagd nach Lachs hoch oben beständig ihre Kreise. Und mit etwas Glück kommt ein Seehund zum Boot geschwommen, wird man sogar die Rückenflosse eines Orcas sichten. Yachtcharterer und Segler erleben in Kanada Natur pur.

Mit ihren zahlreichen Inseln und Buchten sind die Gewässer zwischen dem gebirgigen Vancouver Island und dem Festland von British Columbia das Lieblingsrevier der Kanadier. Stille Plätze, in denen die Yacht vor Anker liegt oder an Baum und Fels vertäut wird, gibt es dennoch genügend. Einige der schönsten gehören zum National Marine Park. Yachtcharterer und Segler haben jedoch freien Zugang, nur Fischen und Jagen ist untersagt. Die entsprechenden Gebiete sind in den Seekarten ausgewiesen.

Wer urig-rustikal übernachten möchte, legt an einem der riesigen Flöße aus zusammengebundenen Baumstämmen an, muss aber aufpassen, dass er nicht erst vor dem nächsten Sägewerk aufwacht. Es geht allerdings auch komfortabel. Eine große Zahl kleiner Sportboothäfen schmiegt sich in die Landschaft, meist kaum mehr als ein paar Schwimmstege mit dazugehörigem Restaurant und Minimarkt. Hier kann man sich gut mit Diesel und Wasser eindecken, bevor es zurück in die Wildnis geht.

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Ihre Yacht in Kanada chartern: Segelbedingungen

Gleichgültig, wo der Segeltag enden soll, die einzelnen Etappen müssen wegen Tidenhub (3 bis 4 Meter) und Strom sorgfältig geplant werden. Das gilt vor allem, wenn "Rapids" und "Narrows", also besonders enge Passagen zwischen den Inseln oder in den Fjordeinfahrten, im Weg liegen. Wenn sich die Wassermassen mit der Tide durch die in der Seekarte markierten Engstellen zwängen, entstehen bis zu 14 (!) Knoten Strom. Nur bei "slack water", Stauwasser, ist die Durchfahrt möglich. Die Zeiten werden mit dem Tidenkalender errechnet ­ viele Vercharterer erklären das vor dem Törn.

Die größte Wasserfläche des Reviers ist die Strait of Georgia mit 15 Seemeilen Breite und einer Nord-Süd-Ausdehnung von 120 Meilen. Auch bei Starkwind lässt es sich hier recht angenehm segeln, denn Pazifikschwell bleibt dem Revier dank der Abdeckung durch Vancouver Island erspart. Nur wenige Meilen nördlich von Vancouver liegt der Howe Sound ­ mit seinen unzähligen Buchten, kleinen Marinas und bewaldeten Inseln ein beliebtes Wochenendziel vieler einheimischer Segler. Die zieht es genauso in den Desolation Sound. Wie überall im Revier kann man hier sommers vor Schnee bedeckten Bergen im warmen Wasser baden. Wale sieht man am ehesten in der Johnstone Strait, der nördlichen Verlängerung der Strait of Georgia. Die Möglichkeiten der Törnplanung sind mannigfaltig. Generell gilt dabei: Je weiter man nach Norden gelangt, desto ursprünglicher und verzweigter wird das Revier. Der Süden mit den Gulf Islands und den ­ schon in den USA liegenden ­ San Juan Islands bietet dagegen viele gut ausgebaute Marinas und reizvolle Städte mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

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